Gesundheit

Pollenalarm im März: Nach der Grippewelle steigt dieses Symptom besonders stark an

Eine junge Frau schützt sich durch eine Feinstaubmaske vor den Pollen des Goldregens, am 01.01.2000. (Symbolbild) Bild: picture-alliance / dpa | Wilhelm_Leuschner

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  • Symptom Magen-Darm-Beschwerden in Kalenderwoche 13 am stärksten verbreitet mit 8.593 Meldungen
  • Anstieg um 29.3% bei Augenrötung
  • Grippesymptome mit 54.3% Rückgang

Entsprechend der bundesweiten Symptomstatistik nehmen im Frühling Magen-Darm-Beschwerden spürbar zu. Laut AOK sind häufig Noroviren und Rotaviren für Infektionen verantwortlich, die sich in der kühleren Jahreszeit leichter verbreiten. Typische Ansteckungswege sind verunreinigte Lebensmittel oder mangelnde Handhygiene. Wer erkrankt, sollte vor allem ausreichend trinken und den Körper mit leichter Kost schonen. Medikamente können die Genesung unterstützen, sind aber in vielen Fällen nicht zwingend notwendig.

Magen-Darm-Beschwerden aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 meldet für die Kalenderwoche 13 Magen-Darm-Beschwerden als am häufigsten genanntes Symptom. Insgesamt 8.593 Meldungen verzeichnen dieses Krankheitsbild. Damit sind 8  Prozent der Anrufenden von Magen-Darm-Beschwerden betroffen.

Symptome aktuell: Grippesymptome rückläufig – Augenrötung mit stärkstem Anstieg

Grippesymptome verzeichnen momentan den deutlichsten Rückgang. Im Vergleich zum Vormonat verringerte sich die Zahl der Erfassungen um 54.3% von 10.389 auf 4.748 Fälle.

Die Grippesymptome gehen derzeit vor allem deshalb zurück, weil das Influenzageschehen in Deutschland nach dem Saisonhöhepunkt spürbar an Dynamik verloren hat: Das Robert Koch-Institut meldet, dass die Influenza-Positivenrate seit der 5. Kalenderwoche 2026 rückläufig ist und die Grippewelle nach RKI-Definition bereits mit der 10. Kalenderwoche endete. Hinzu kommt, dass sich Influenzaviren mit dem Übergang zum Frühjahr oft schlechter verbreiten, weil Faktoren wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftströmung die Übertragung beeinflussen. Auch die bereits aufgebaute Immunität in der Bevölkerung nach früheren Infektionen und Impfungen trägt dazu bei, dass sich das Virus weniger effizient weiterverbreitet.

Im Gegensatz dazu stiegen die Beschwerden über Augenrötung deutlich an. Sie weisen den stärksten Anstieg aller Symptome auf mit 29.3%. In Kalenderwoche 13 registrierte der Patientenserivce insgesamt 2.949 Anrufe zu diesem Beschwerdebild. In der vorherigen Woche wurden nur 2.281 erfasst.

Im Frühling leiden viele Menschen unter gereizten und geröteten Augen. Laut Gesundheitsinformation.de steckt dahinter oft Heuschnupfen: Pflanzenpollen können eine allergische Reaktion auslösen, bei der die Augen jucken, tränen und die Lider anschwellen. Um die Belastung zu verringern, raten Fachinformationen dazu, den Pollenflug im Blick zu behalten, Wohnräume bei starkem Pollenflug nur kurz und zur passenden Tageszeit zu lüften sowie nach dem Aufenthalt im Freien Kleidung zu wechseln oder abends die Haare zu waschen, damit möglichst wenig Pollen in die Wohnung gelangen

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unterhinweis@news.demitteilen. +++

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