Gesundheit

RSV-Welle trifft Kitas und Schulen: Gesundheitsamt erinnert an Meldepflicht

Ein Kleinkind liegt mit einer RSV-Infektion im Krankenhaus. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa | Christoph Soeder

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  • Symptom Fieber in Kalenderwoche 5 am stärksten verbreitet mit 13.427 Meldungen
  • Anstieg um 49.3% bei Husten
  • Hautverletzung mit 1.3% Rückgang

Fieber ist derzeit das am häufigsten gemeldete Symptom – vor allem bei Kindern. Die AOK erklärt, dass Fieber meist eine normale Abwehrreaktion auf Infektionen ist: Der Körper stellt seine „Temperatur-Einstellung“ höher, um Viren und Bakterien besser zu bekämpfen.

Gerade in Kita und Schule treffen Kinder auf viele neue Erreger; typische Kinderkrankheiten und Atemwegsinfekte verlaufen fast immer mit Fieber. Dadurch steigen die Fieberzahlen in dieser Jahreszeit besonders deutlich – medizinisch meist ein Zeichen dafür, dass das kindliche Immunsystem auf Hochtouren arbeitet, nicht unbedingt für schwerere Erkrankungen.

Ein weiterer akuter saisonaler Treiber ist das RS-Virus (RSV). „RS" steht für respiratorisch-synzytial: Das Virus befällt vor allem die Atemwege. RSV zirkuliert besonders in der kühlen Jahreszeit und verursacht bei vielen Kindern zunächst erkältungsähnliche Beschwerden wie Schnupfen, Husten und Fieber. Bei Säuglingen und Kleinkindern kann es jedoch auch zu schweren Infektionen der unteren Atemwege kommen.

Meldepflicht: Nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist der direkte oder indirekte Nachweis von RSV, sofern er auf eine akute Infektion hinweist, namentlich meldepflichtig binnen spätestens 24 Stunden. Das gilt seit Juli 2023 auch für in Arztpraxen durchgeführte Schnelltests. Grundlage ist die Meldepflicht gemäß IfSG, wie sie vom Robert Koch-Institut erläutert wird.

Fieber aktuell häufigstes Symptom in Deutschland

Das am häufigsten genannte Symptom für Kalenderwoche 5 beim Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 sind Fieber. Mit insgesamt 13.427 Meldungen stehen sie an der Spitze aller registrierten Beschwerden. Deutschlandweit meldeten 10,5 Prozent der Anrufenden Fieber.

Quelle: SmED

Symptome aktuell: Hautverletzung rückläufig – Husten mit stärkstem Anstieg

Die Daten des Patientenservices sehen Hautverletzung für die Woche am rückläufigsten. Im Vergleich zur Vorwoche reduzierte sich die Anzahl der Erfassungen um 1.3% von 1.970 auf 1.944 Fälle.

Im Gegensatz dazu verstärkte sich die Verbreitung von Husten deutlich. Sie weisen den stärksten Anstieg aller Symptome auf mit 49.3%. Zu diesem Symptombild verzeichnete der Patientenserivce in Kalenderwoche 4 insgesamt 9.321 Anrufe. In der vorherigen Kalenderwoche wurden nur 6.243 registriert.

Die AOK erklärt, dass kalte Luft und trockene Heizungsluft die Schleimhäute austrocknen und so den Husten in die Höhe treiben. Weil Menschen sich jetzt häufiger in geschlossenen Räumen aufhalten, breiten sich Viren besonders schnell aus. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem, die Infekte schneller erwischen.

Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.

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+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unterhinweis@news.demitteilen. +++

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