Krankheitswelle Mitte Januar: Viele klagen über Erkältungen
Medikamente in der Nordring Apotheke in Prenzlauer Berg. (Symbolbild) Bild: picture alliance/dpa | Jens Kalaene
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer
11.01.2026 08.54
- Symptom Husten in Kalenderwoche 2 am stärksten verbreitet mit 22.108 Meldungen
- Anstieg um 469.4% bei Husten
- Depressionen mit 8.1% Rückgang
Husten ist derzeit das häufigste gemeldete Symptom – kein Wunder in der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling, wenn kalte Luft und Heizungsklima die Atemwege reizen. Laut AOK steckt oft eine akute Bronchitis dahinter, verursacht durch Viren. Die Beschwerden bessern sich meist innerhalb weniger Tage. Unterstützend helfen Inhalationen, viel Flüssigkeit und frische Luft – Antibiotika sind in der Regel nicht nötig.
Husten aktuell häufigstes Symptom in Deutschland
Das am häufigsten genannte Symptom für Kalenderwoche 2 beim Kassenärztliche Bereitschaftsdienst des Patientenservices 116 117 sind Husten. Es beschwerden sich insgesamt 22.108 Anrufer:innen über dieses Krankheitsbild. Damit entfielen 9,4 Prozent aller Anrufe bundesweit auf Husten.
Quelle: SmED
Symptome aktuell: Depressionen rückläufig – Husten mit stärkstem Anstieg
Depressionen verzeichnen momentan den deutlichsten Rückgang. Im Vergleich zur Vorwoche verringerte sich die Zahl der Erfassungen um 8.1% von 1.435 auf 1.319 Fälle.
Im Gegensatz dazu stiegen die Beschwerden über Husten deutlich an. Hier wurde ein Zuwachs von 469.4% gemeldet – der stärkste Anstieg unter allen Symptomen. Insgesamt 22.108 Anrufe registrierte der Patientenservice in Kalenderwoche 1 zu diesem Symptombild. In der vorherigen Woche wurden nur 3.883 registriert.
Die AOK erklärt, dass kalte Luft und trockene Heizungsluft die Schleimhäute austrocknen und so den Husten in die Höhe treiben. Weil Menschen sich jetzt häufiger in geschlossenen Räumen aufhalten, breiten sich Viren besonders schnell aus. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem, die Infekte schneller erwischen.
Sollten Sie eines dieser Symptome aufweisen, wenden Sie sich bei Bedenken an Ihren Arzt oder den Patientenservice unter der Nummer 116 117. Diese bietet außerdem Hilfe bei stress-, angst- oder depressionsbedingten Symptome. Zusätzlich steht die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei und anonym unter den Telefonnummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 zur Verfügung.
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+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten der SmED generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unter hinweis@news.de mitteilen. +++
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