Gesundheit

Fisch-Check bei Greenpeace: Ekelhaft! DIESE Fisch-Produkte stecken voller Chemie

Chemikalien im Fisch? Greenpeace macht eine erschreckende Entdeckung. Bild: Fotolia / ExQuisine

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Immer wieder werden in Lebensmitteln gesundheitsschädliche Stoffe nachgewiesen. Erst kürzlich wies die Stiftung Warentest Schadstoffe in Speisefischen nach. Nun folgt der nächste Schlag: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat 54 Fisch-Produkte untersuchen lassen. Der Appetit auf Lachs, Forelle oder Barsch zum Weihnachtsfest könnte jetzt allen Gourmets gehörig vergehen. Das schockierende Ergebnis: Fast alle Produkte sind mit einem verbotenen Pflanzenschutzmittel belastet.

Greenpeace testet Fisch: Schädliches Ethoxyquin nachgewiesen

In 45 von 54 Produkten wurde Ethoxyquin nachgewiesen - darunter auch in allen 38 Fisch-Proben aus konventioneller Aquakultur. 32 Produkte haben sogar den Höchstwert für Fleisch deutlich überschritten. Dieser liegt bei 50 Mikrogramm pro Kilo. Die Stremel-Lachs-Probe aus einem Real-Supermarkt überstieg den Grenzwert sogar um das 17-fache. Alle Untersuchungsergebnisse gibt es hier. Die Stichproben stammen von frischem Fisch, Räucherlachs sowie Tiefkühlprodukten.

Diese Fisch-Produkte aus dem Supermarkt und Discounter sind am stärksten belastet

Enthaltenes Ethoxyquin Produktname/Markenname gekauft bei Herkunft
881 µg/kg Stremel Lachs/Real Real Aquakultur/
Norwegen
392 µg/kg Regenbogen-Forelle/Sea Pride Nezzo Aquakultur/
Türkei
330 µg/kg Räucherlachs/Nordsee Marktkauf Aquakultur
in den Fjorden/
Norwegen
305 µg/kg Lachsfilet/Deutsche See Rewe Aquakultur/
Norwegen
280 µg/kg Lachsfilet/Real Real Aquakultur/
Chile
265 µg/kg Skandinavischer Räucherlachs/
Almare Seafood
Aldi Süd Aquakultur/
Norwegen
262 µg/kg Räucherlachs/Berida Penny Aquakultur/
Norwegen
255 µg/kg Premium Lachsfilet/PTC Kaufland Aquakultur/
Chile
245 µg/kg Norwegisches Lachsfilet/
Gut & Günstig
Edeka Aquakultur/
Norwegen
243 µg/kg Lachsfilet/Almare Seafood Aldi Süd Aquakultur/
Norwegen

Das macht Ethoxyquin im menschlichen Körper

Ethoxyquin wird in Aquakulturen zur Konservierung von Fischfutter eingesetzt. Über den Verzehr von Fisch gelangt es schlussendlich auch in den menschlichen Körper. In Studien konnten Wissenschaftler bereits nachweisen, dass sich die Chemikalie im Fettgewebe und in der Muttermilch anreichert. Welchen Einfluss es auf den Körper jedoch hat, konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Tierversuche haben jedoch gezeigt, dass Ethoxyquin die Blut-Hirn-Schranke überwinden könne.

Als Pflanzenschutzmittel ist es seit 2011 in der EU verboten. Als Futtermittelzusatzstoff ist Ethoxyquin jedoch nach wie vor in Deutschland zugelassen.

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