16.07.2019, 14.45 Uhr

Amazon Prime Day 2019: Schnäppchen-Ticker für den 16. Juli mit aktuellen Angeboten

Eskalations-Gefahr für Shopping-Freunde und Schnäppchen-Jäger. Internet-Riese Amazon bittet am 15. und 16. Juli 2019 wieder zum Prime Day. Welche Rabatte Sie erwarten und wie Sie schon vorab sparen können, lesen Sie hier.

Am 15. und 16. Juli 2019 sind die Amazon Prime Days. Bild: dpa

Amazon weitet sein Einkaufs-Event Prime Day in diesem Jahr auf 48 Stunden aus. Bei der Aktion gibt es in 18 Ländern Angebote nur für Mitglieder von Amazons kostenpflichtigem Abo-Dienst Prime. Sie wird am 15. Juli kurz nach Mitternacht beginnen und bis zum Ende des 16. Juli laufen, wie der Konzern zuletzt mitteilte.

Amazon Prime Day 2019: Die besten Angebote und Schnäppchen nur für Mitglieder

Die Prime-Day-Angebote kann sich nicht jeder Kunde von Amazon schnappen. Wer mitmachen möchte, der muss einer der weltweit mehr als 100 Millionen Nutzer mit einer Prime-Mitgliedschaft sein. Zwar kostet diese 69 Euro im Jahr oder 7,99 Euro pro Monat, wer kein Prime besitzt, kann allerdings eine kostenlose Probemitgliedschaft für 30 Tage abschließen. Studenten zahlen sogar ganze 12 Monate gar nichts, wenn sie sich anmelden.

Amazon Prime Day 2019 am 15. und 16. Juli 2019 aktuell: Deals und Neuheiten

Vor dem Start des Amazon-Prime Day 2019 verspricht der Internet-Gigant seinen Mitglieder, dass es über eine Million Angebote weltweit geben werde. Innerhalb von 48 Stunden bietet "der Prime Day eine Vielzahl limitierter Deals, Unterhaltung und exklusive Neuheiten sowie die besten Prime Day Angebote aller Zeiten für Alexa-fähige Geräte", wie das Unternehmen auf seiner Webseite schildert. Weitere Informationen rund um den Prime Day gibt es unter www.Blog.aboutamazon.de/prime-day.

Amazon Prime Day 2019: 50 Prozent Rabatt auf Filme und Serien bei Amazon Video

Bereits vorab verspricht Amazon zum Prime Day 2019: Prime-Mitglieder profitieren "bereits ab sofort und noch bis zum 16. Juli 2019 von bis zu 50 Prozent Rabatt auf beliebte Filme und Serien bei Prime Video. Außerdem warten exklusive Blitzangebote mit Tiefpreisen auf Produkte von Top-Marken." Außerdem kündigt Amazon bereits als Neuheiten für den Prime Day 2019 an: Smart Ambilight TV von Philips, ein ferngesteuertes Auto von Carrera, mobile Partylautsprecher von Sony, ein Alexa-fähiges TV-Gerät von Techwood und die DVD-Kollektion der acht Fast & Furious-Filme von Universal Pictures.

Rabatte beim Amazon Prime Day 2019: Fire-, Kindle- und Alexa-Geräte reduziert

Zudem sind laut Amazon in diesem Jahr zum Beispiel die neuen Flare Mini Lautsprecher von Soundcore, das Honor Band 5 von Huawei, der neue Ambilight Smart TV von Philips, die Jabra Elite 85h Wireless Over Ear Kopfhörer mit Alexa-Integration sowie neue Anhänger von Thomas Sabo als Prime-Neuheiten im Angebot. Traditionell werden auch sämtliche Amazon-Geräte, so etwa das komplette Fire - und Kindle-Angebot, reduziert angeboten. Gleiches gilt für eine Vielzahl an Alexa-Geräten, die in den vergangenen Jahren immer wieder speziell ausgepreist wurden.

Amazon Prime Day 2019 im Schnäppchen-Ticker: Verpassen Sie kein Rabatt-Angebot!

Einen Überblick darüber, welche Produkte am Amazon Prime Day 2019 aktuell besonders stark reduziert sind, finden Sie am 15. und 16. Juli 2019 in der Übersicht bei Amazon, die kontinuierlich aktualisiert wird. Viel Spaß beim Shoppen!

Streik zu Amazons Aktionstag - Protest gegen Retouren-Vernichtung

Beim Online-Händler Amazon hat es am Montag erneut Streiks in den deutschen Versandzentren gegeben. Im niedersächsischen Winsen (Luhe) protestierte Greenpeace mit einer Kletteraktion gegen die Vernichtung zurückgesandter neuer Waren.

An dem Ausstand beteiligten sich nach Angaben der Gewerkschaft Verdi in der Frühschicht bundesweit mehr als 2.000 Beschäftigte, er soll noch bis Dienstag in allen Schichten fortgeführt werden. Betroffen seien die sieben Amazon-Standorte in Werne und Rheinberg in Nordrhein-Westfalen, Leipzig, Graben bei Augsburg, Koblenz sowie zwei im hessischen Bad Hersfeld. Amazon sprach hingegen von einer geringen Beteiligung. Es gebe auch keinerlei Auswirkungen auf den operativen Betrieb, betonte ein Sprecher. "Die Bestellungen werden rechtzeitig und wie an jedem anderen Tag bearbeitet", versicherte er. Amazon zahle in seinen deutschen Logistikzentren Löhne am oberen Ende dessen, was sonst für vergleichbare Tätigkeiten gezahlt werde.

Anlass für den aktuellen Streik ist der bis einschließlich Dienstag laufende Aktionstag "Prime-Day" mit Sonderangeboten für Stammkunden. "Während Amazon mit satten Preisnachlässen beim Prime-Day zur Schnäppchenjagd bläst, wird den Beschäftigten eine existenzsichernde tarifliche Bezahlung vorenthalten", hatte Verdi-Handelsexperte Orhan Akman kritisiert. "Wir haben uns auf eine längere Auseinandersetzung eingestellt und sind entsprechend vorbereitet", sagte er der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Die Arbeitsniederlegungen laufen unter dem Motto "Kein Rabatt auf unsere Einkommen".

Unterdessen protestierten im niedersächsischen Winsen (Luhe) auch am Montag zunächst rund 40 Greenpeace-Aktivisten. Sie waren bereits am Sonntagabend auf das Gebäude des Online-Händlers im Landkreis Harburg geklettert. Acht der Demonstranten verließen das Hallendach am Montag wieder, wie die Polizei mitteilte. Beamte seien im Einsatz, um eine "kooperative Lösung" zu finden und die Lage zu beobachten, hieß es. Der Betrieb sei nicht eingeschränkt, es habe keine Auseinandersetzungen gegeben. "Wir gehen davon aus, dass die übrigen Personen in absehbarer Zeit das Dach verlassen", sagte ein Polizeisprecher am Nachmittag.

Die Aktivisten hatten am Sonntag Banner aufgehängt. Bei der Aktion war nach Angaben der Polizei ein Lastwagen mit Kran zum Einsatz gekommen. "Aus recycelten Versandkartons haben wir auf dem Dach zudem einen 27 Meter langen und dreieinhalb Meter hohen Schriftzug "Für die Tonne" errichtet, um gegen die Vernichtung neuwertiger waren zu protestieren", sagte Viola Wohlgemuth, Konsum-Expertin bei Greenpeace. "Wir wollen auf die klimaschädliche Ressourcenvernichtung bei Amazon aufmerksam machen." Anlass für den Protest sei der Prime-Day am Montag und Dienstag, sagte auch Wohlgemuth.

Nach Darstellung von Greenpeace gehen rund 30 Prozent aller Amazon-Retouren nicht wieder in den direkten Verkauf. Marktführer Amazon hatte dazu im Juni erklärt, die überwiegende Mehrheit der zurückgegebenen Produkte komme erneut in den Verkauf, gehe an Lieferanten zurück oder werde je nach Zustand an gemeinnützige Organisationen gespendet. "Unser Ziel ist es, Ware zu verkaufen, nicht sie zu entsorgen", sagte dazu Amazon-Sprecher Stephan Eichenseher am Montag. "Nichtsdestotrotz können wir aus hygienischen oder Sicherheitsgründen nicht alle Produkte weiterverkaufen oder spenden", erklärte er. "Wir arbeiten intensiv daran, die Zahl dieser Produkte auf null zu senken."

Amazon hatte mitgeteilt, dass man rechtliche Schritte gegen die Organisatoren der Aktion in Winsen prüfe. Diese Art von Protest sei illegal und gefährde unnötig alle Beteiligten und Mitarbeiter. Nach Wohlgemuths Worten planten die Aktivisten wie sie selbst, während der "Prime Days" auf dem Dach zu bleiben und weiter zu protestieren.

Verdi kämpft seit über sechs Jahren um einen Tarifvertrag und mehr Lohn. Bundesweit hat Amazon zwölf Warenlager an elf Logistikstandorten und beschäftigt nach eigenen Angaben rund 13 000 Angestellte.

rut/news.de/dpa

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