Bahn-Streik 2018 aktuell: Weiter Zugausfälle und Verspätungen im Fernverkehr

Im Fernverkehr rollt wegen des Warnstreiks bei der Deutschen Bahn am Montagmorgen kein Zug mehr. Und auch im Regionalverkehr kommt es zu Einschränkungen. Die Probleme sollen auch tagsüber anhalten.

Zum Wochenbeginn werden auf deutschen Bahnhöfen diverse Züge stillstehen. Bild: Robert Jaeger / APA / dpa

Die Deutsche Bahn hat wegen des Warnstreiks bundesweit ihren Fernverkehr eingestellt. Das sagte eine Sprecherin des Konzerns der Deutschen Presse-Agentur am frühen Montagmorgen.

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+++ Dienstag, 11. Dezember 2018, 7 Uhr:Weiter Zugausfälle und Verspätungen im Fernverkehr +++

Wegen logistischer Probleme infolge des bundesweiten Bahn-Warnstreiks vom Montag kommt es auch am Dienstag noch zu einzelnen Zugverspätungen und -ausfällen im Fernverkehr. Dies sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn am Morgen. Der Grund: Züge und Personal seien nach dem vierstündigen Warnstreik am Montagmorgen nicht dort, wo sie nach Fahrplan sein sollten. Reisende sollten deshalb kurz vor ihrer Fahrt checken, ob und wann ihr Zug tatsächlich fährt. Der Regional- und S-Bahn-Verkehr soll laut dem Sprecher nach Fahrplan fahren.

Der Warnstreik der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte am Montag große Teile des Zugverkehrs in Deutschland stundenlang lahmgelegt. Mit dem Warnstreik wollten die Gewerkschafter ihre Forderungen im Tarifkonflikt mit der Bahn unterstreichen. Am Dienstag gehen die Verhandlungen weiter, nachdem sie die Gewerkschafter am Wochenende abgebrochen hatten.

+++ Dienstag, 11. Dezember 2018, 7 Uhr:Bahn und Gewerkschaft EVG nehmen Tarifgespräche wieder auf +++

 

Die Tarifverhandlungen für rund 160.000 Mitarbeiter der Deutschen Bahn gehen am Dienstag weiter. "Mit dem Warnstreik haben unsere Kolleginnen und Kollegen in imposanter Weise deutlich gemacht, wie ernst es Ihnen mit ihren Forderungen ist", sagte die Verhandlungsführerin der EVG, Regina Rusch-Ziemba. "Das bestärkt uns in unseren Verhandlungen."

Zuvor kommt die Bahn mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) in Eisenach zusammen. Dort tagen auch turnusmäßig Hauptvorstand und Bundestarifkommission der GDL. Bahn und GDL hoffen erklärtermaßen auf einen Abschluss. Zuletzt fehlte noch eine Verständigung über die Lohnerhöhung. Bahn-Personalvorstand Martin Seiler sah die Verhandlungen nach dem jüngsten Treffen am Samstag "kurz vor dem Ziel".

+++ Montag, 10. Dezember 2018, 9 Uhr: Warnsteik offiziell beendet - weiterhin Einschränkungen +++

Der Bahn-Warnstreik wurde um 9 Uhr offiziell beendet.Die Züge rollen langsam wieder an, die Einschränkungen sollen laut Bahn allerdings bis zum Abend teils massiv zu spüren sein.

+++ Montag, 10. Dezember: 8 Uhr: Bahn-Streik aktuell: Hier geht gar nichts mehr +++

Wie die Bahn informiert, können Reisende, die ihre Fahrt nicht antreten möchten, unter DIESEM Link ein Erstattungsformular nutzen.

+++ Montag, 10. Dezember 2018: Auch Bahn-Regionalverkehr wegen Warnstreiks bundesweit eingeschränkt +++

Wegen des Warnstreiks bei der Deutschen Bahn ist auch der Regionalverkehr bundesweit eingeschränkt. Das teilte die Deutsche Bahn am Montagmorgen mit. Der Fernverkehr war zuvor im ganzen Land eingestellt worden - dies werde zunächst bis zum offiziell angekündigten Ende des Ausstands um 9.00 Uhr andauern, hieß es.

+++ Montag, 10. Dezember 2018: Fernverkehr wegen Warnstreiks bundesweit eingestellt +++

Die Deutsche Bahn stellt wegen des Warnstreiks bundesweit den Fernverkehr ein. Das sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn der Deutschen Presse-Agentur am frühen Montagmorgen.

Die Einstellung wird zunächst bis zum offiziell angekündigten Ende des Ausstands um 9.00 Uhr andauern. Darüber hinaus werde es aber während des gesamten Tages zu massiven Einschränkungen im bundesweiten Fernverkehr kommen, sagte ein Bahn-Sprecher. Er empfahl Reisenden dringend, ihre Reisen auf den Dienstag zu verschieben. Alle Tickets behielten ihre Gültigkeit, Zugbindungen seien aufgehoben - auch für den Dienstag.

+++ Montag, 10. Dezember 2018:Warnstreik: Kein Zugverkehr in Bayern, bundesweite Einschränkungen +++

Wegen des Warnstreiks bei der Deutschen Bahn fährt in Bayern kein Zug mehr. Bundesweit ist der Fernverkehr massiv eingeschränkt, teilte die Deutsche Bahn am frühen Montagmorgen mit. Viele Züge fallen aus oder sind verspätet. Der bis 9.00 Uhr angekündigte bundesweite Warnstreik wird voraussichtlich Auswirkungen bis zum frühen Nachmittag haben, sagte ein Sprecher der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). "Wenn der Fahrplan erst einmal durcheinander ist, dauert das eine Weile, bis alles wieder läuft."

Von Nürnberg aus gebe aus keine Fahrten Richtung Würzburg, München und Berlin. Auch im Südwesten soll es zu besonders massiven Einschränkungen kommen. Vom Karlsruher Hauptbahnhof fährt nach Gewerkschaftsangaben kein Zug mehr. In Berlin sollen ab 6.00 Uhr alle S-Bahnen ausfallen, hieß es von der Deutschen Bahn. Weitere Regionen würden voraussichtlich noch hinzukommen. Die Gewerkschaft hatte ihre Mitglieder in ganz Deutschland zum Ausstand aufgerufen und dabei keinen regionalen Schwerpunkt gesetzt.

+++ Sonntag, 09.12.2018: Gewerkschaft: Bahn-Warnstreiks am Montag zwischen 5 und 9 Uhr +++

Bei der Deutschen Bahn sollen Beschäftigte am Montagmorgen zwischen 5 Uhr und 9 Uhr ihre Arbeit niederlegen. Dies teilte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am Sonntag mit. Sie hatte nach abgebrochenen Tarifgesprächen zu einem bundesweiten Warnstreik aufgerufen.

+++ Sonntag, 09.12.2018: Warnstreiks bei der Bahn sollen Nordrhein-Westfalen besonders treffen +++

Die für Montagmorgen geplanten bundesweiten Warnstreiks im Zugverkehr sollen nach Angaben der Deutschen Bahn vor allem Nordrhein-Westfalen treffen. Damit müssen sich Fahrgäste und Pendler besonders in Westdeutschland auf Ausfälle und Verspätungen einrichten. Für den Vormittag sei ein Schwerpunkt in NRW angekündigt worden, teilte die Bahn am Sonntag auf ihrer Internetseite mit. Einschränkungen mit überregionalen Auswirkungen seien zu erwarten.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte nach dem Abbruch ihrer Tarifgespräche mit dem Bahn-Management Warnstreiks von Beschäftigten ausgerufen, nähere Details aber bisher nicht bekanntgegeben. Aus Kreisen EVG hieß es, vor allem in Stellwerken und Werkstätten solle ab 5.30 Uhr die Arbeit niedergelegt werden. Die Deutsche Bahn empfiehlt Reisenden von und nach Nordrhein-Westfalen, schon am Sonntag anzureisen oder ihre Fahrt auf Montag nach dem Warnstreik-Ende zu verschieben.

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