Produktrückruf aktuell: Vorsicht, Salmonellen! DIESEN Schinken nicht essen!

Abermals ist eine Wurstsorte wegen Verdachts auf Salmonellen-Kontamination zurückgerufen worden. Vom Produktrückruf betroffen ist Kernschinken von Aoste - DAS müssen Verbraucher jetzt wissen.

Wegen des Verdachts auf Salmonellen-Kontamination ist Kernschinken der Marke Aoste zurückgerufen worden (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / UbjsP

Immer wieder machen Produktrückrufe von Lebensmitteln Schlagzeilen in Deutschland. Wurden zuletzt unter anderem Lebkuchen, Anti-Baby-Pillen, Gewürze und Cervelatwurst wegen Gesundheitsgefahren zurückgerufen, ist jetzt Schinken von einem abtuellen Produktrückruf betroffen. Verbraucher werden in der von der Campofrio Food Group Deutschland GmbH veröffentlichten Mitteilung vor "Aoste Kernschinken" in der 80-Gramm-Packung gewarnt.

Produktrückruf aktuell: Aoeste Kernschinken kann mit Salmonellen verseucht sein

Der Schinken wird dem Unternehmen zufolge wegen des Verdachts auf eine Kontamination mit Salmonellen zurückgerufen. Im Detail betroffen seien die Chargen 4073, 4076, 4079, 4084 und 4091, auf denen das Mindesthaltbarkeitsdaten vom 13. Dezember 2018 bis 3. Januar 2019 aufgedruckt ist, teilte das Unternehmen mit Sitz in Ratingen bei Düsseldorf am Freitag mit. Die Produkte seien über unterschiedliche Handelsketten deutschlandweit vermarktet worden. Zwar sei "derzeit keine tatsächliche Salmonellen-Kontamination der benannten Schweinefleisch-Chargen oder des finalen Produktes bekannt", dennoch wird vor dem Verzehr des Schinkens gewarnt: "Wir raten von einem Verzehr der betroffenen Produkte ab", hieß es.

Verbraucherwarnung im Dezember 2018: Schinken deutschlandweit zurückgerufen

Der Kernschinken der Marke Aoste ist in den Bundesländern Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Schleswig-Holstein in den Verkauf gelangt, wie dem Produktrückruf im Dezember 2018 zu entnehmen ist.

Salmonellen-Verdacht bei Schinken: Kaufpreis wird erstattet

Bei einem Schweinefleisch-Lieferanten besteht demnach der Verdacht einer potenziellen Salmonellen-Kontamination. Die Rohware sei in dem betroffenen Kernschinken verarbeitet worden. Verbraucher können sich den Kaufpreis dort erstatten lassen, wo das Wurstprodukt erworben wurde. Auch die Campofrio Food Group Deutschland GmbH hat angeboten, Endverbrauchern den Kaufpreis des Schinkens bei Übersendung eines Produktfotos inklusive Mindesthaltbarkeitsdarums und Chargennummer und der Angabe der Bankverbindung zu erstatten.

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loc/news.de/dpa

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