Steigender Fleischkonsum: Chinesen bauen gigantische "Schweine-Hochhaus"-Stadt

Gigantische "Schweine-Hochhäuser" sollen den enormen Hunger der Chinesen nach Fleisch stillen. In der Region Guangxi entsteht eine riesige Stadt, die nur aus solchen Zuchtanlagen besteht. Tierschützer sind entsetzt.

In China entsteht eine Stadt, die nur aus riesigen Schweinezuchtanlagen besteht. Bild: dpa

In China steigt nicht nur die Bevölkerungszahl enorm an, sondern auch der Fleischkonsum. Nun entsteht dort eine Schweinezuchtanlage, die alles bisher dagewesene übertrifft. Die Chinesen bauen in der Region Guangxi eine "Stadt" aus riesigen Schweine-Hochhäusern.

30.000 Säue zusammengefercht in "Schweine-Hochhaus"

Die Hochhäuser haben zwischen sieben und 13 Stockwerken. Die "Schweine-Stadt" soll mit elf Hektar 30.000 Schweinen Platz bieten. Die Säue sollen jährlich 840.000 Ferkel produzieren, schreibt "Utopia". Im Vergleich dazu: In einer "normalen" Schweine-Zuchtanlage in China hausen 8.000 Schweine auf einer Fläche von 13 Hektar. Laut "Utopia" werde die "Schweine-Stadt" in Guangxi die wohl größte Zuchtanlage der Welt.

Angeblich haben die "Schweine-Hochhäuser" enorme Vorteile gegenüber anderen Anlagen. Man spare Energie und Ressourcen und trotz der geringeren Fläche könne man mehr Schweine aufziehen. Allerdings steigt dadurch auch die Gefahr von Krankheiten und Seuchen.

"Schweine-Hochhäuser" auch in Deutschland

Ähnliche Anlagen gibt es auch in Europa. allerdings haben diese maximal drei Etagen. Im Frühjahr sorgten Bilder aus einem Schweine-Hochhaus in Sachsen-Anhalt für Aufregung. Die Zustände sind katastrophal. Tierschützer rufen dazu auf, den Fleischkonsum zu reduzieren, damit solche Massentierhaltung nicht notwendig sei.

Lesen Sie auch: Tierschützer fordern: Deutsche sollen Fleischkonsum halbieren.

VIDEO: Horror-Aufnahmen aus dem Schweine-Hochhaus
Video: YouTube / Deutsches Tierschutzbüro

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

bua/fka/news.de

Empfehlungen für den news.de-Leser