Lohnerhöhung: Reallöhne steigen - DARUM haben Sie trotzdem ein Minus

Seit vier Jahren in Folge steigen im Osten die Reallöhne. Doch auch das reicht nicht aus, um die Lohnunterschiede zwischen Ost und West auszugleichen. DARUM ist noch immer zu wenig Netto vom Brutto drin.

Die Reallöhne steigen seit vier Jahren. Bild: dpa

Trotz erneut gestiegener Reallöhne bestehen zwischen Ost- und Westdeutschland weiterhin deutliche Einkommensunterschiede. Während im Westen ein Vollzeitbeschäftigter im vergangenen Jahr einschließlich Sonderzahlungen 4293 Euro brutto verdiente, gab es im Osten im Schnitt mehr als 1000 Euro weniger, nämlich 3247 Euro im Monat.

Löhne im Osten schneller gestiegen

ImSchnitt sind die Löhne imOsten mit 3 Prozent zwar etwas schneller gestiegen als imWesten mit 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag weiterhin. Der bereits zuvor bestehende Lohnunterschied konnte so aber nur minimal abgebaut werden.

Kaufkraft steigt kaum an - trotz Lohnplus

Die Statistiker bestätigten vorläufige Zahlen, nach denen die Kaufkraft der deutschen Arbeitnehmer sich 2017 nur noch wenig erhöht hat. Zwar wuchsen die Bruttoverdienste im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent. Da aber gleichzeitig die Verbraucherpreise um 1,8 Prozent zulegten, hatten die Beschäftigten nur noch einen realen Zuwachs von 0,8 Prozent.

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koj/news.de/dpa

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