Von wegen Bücher: Datenkrake! Amazon wird jetzt zur Hausbank

Bei Amazon kann man nicht nur Bücher und Klamotten kaufen, Lebensmittel shoppen, sondern bald auch ein eigenes Konto eröffnen. Damit will der Internetriese nun auch ins vielumworbene Bankenwesen einsteigen.

Amazon will nun noch mehr Daten über seine Kunden abgreifen. Bild: dpa

Der Internetgigant Amazon könnte Medienberichten zufolge stärker ins Bankgeschäft einsteigen. Derzeit sondiere der Onlinekonzern unter anderem mit der US-Bank JPMorgan eine Partnerschaft, wie das "Wall Street Journal" und andere US-Medien berichteten. Amazon schwebe eine Art Girokonto vor, hieß es. Damit ziele der Konzern vor allem auf jüngere Kunden ab, die kein eigenes Bankkonto haben.

Amazon will den "Gläsernen Kunden"

Von dem Schritt erhoffe sich Amazon nicht nur weitere Daten über das Ausgabeverhalten und die Einkommen seiner Kunden, sondern auch niedrigere Gebühren für Finanztransaktionen. Die Gespräche befinden sich den Berichten zufolge aber noch in einem frühen Stadium und könnten beispielsweise durch regulatorische Anforderungen verkompliziert werden.

Dass sich Technologiefirmen wie Amazon aber auch Facebook, Apple oder Google stärker ins Bankwesen einmischen wird schon seit längerem erwartet. Amazon bietet bereits Finanzdienstleistungen an, wie beispielsweise eine Kreditkarte oder einen Bezahldienst.

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koj/news.de/dpa

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