Entscheidung des EuGH: Steht der Fahrdienst Uber jetzt vor dem Aus?

Der Fahrdienst Uber galt lange Zeit als günstige Alternative zum Taxi. Doch nun hat der Europäische Gerichtshof ein Machtwort gesprochen. Nun droht dem Anbieter das Aus.

Eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs weist den Fahrdienstanbieter Uber in seine Schranken. Bild: Christian Beutler/dpa

Uber wird in Europa nicht zu seinem ursprünglichen Geschäftsmodell zurückkehren können, Fahrten mit Privatleuten als Chauffeur zu vermitteln. Der Europäische Gerichtshof entschied am Mittwoch, dass ein solcher Dienst eine Verkehrsdienstleistung ist und entsprechend reguliert werden muss. Damit wurde der Service rechtlich mit klassischen Taxi-Diensten gleichgestellt.

UberPop: Fahrdienst wird mit Taxi-Service gleichgestellt

Uber hatte den Dienst UberPop, bei dem Privatleute Fahrgäste beförderten, nach Rechtsproblemen bereits praktisch überall in Europa eingestellt. Aktuell arbeitet der Fahrdienst-Vermittler mit Fahrern mit Beförderungsschein oder Taxi-Betrieben. Die EuGH-Entscheidung geht auf ein Verfahren zurück, in dem ein spanisches Taxi-Unternehmen gegen UberPop vorging.

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jat/news.de/dpa

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