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Stiftung Warentest: Zinsflaute! So machen Sie aktuell mehr aus Ihrem Geld

Viele Sparer in Deutschland klagen über niedrige Zinsen. Doch laut "Stiftung Warentest" gibt es vor allem im Internet bessere Angebote. HIER bekommen Sie mehr für Ihr Geld.

Wer vergleicht, kann mehr Zinsen für sein Geld rausschlagen. Bild: Peter Kneffel/dpa

Sparer können trotz der Zinsflaute laut Stiftung Warentest bei ausländischen Anbietern im Internet teilweise noch Schnäppchen finden. Im Netz gebe es Angebote für Tagesgeld und Festgeld, "deren Verzinsung mehr als Alibicharakter hat", heißt es in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift "Finanztest". Entscheidend ist aus Sicht von Stiftung Warentest allerdings der Sitz des Geldhauses.

Stiftung Warentest prüft Zinsen beim Tagesgeld

Bei vielen Kreditinstituten lagen die Zinsen Stiftung Warentest zufolge zum Stichtag 15. November bei oder nahe null Prozent. Ausgewertet wurden die Angebote von 134 Geldhäusern in Europa. Spitzenreiter waren 0,65 Prozent für bis zu 100.000 Euro Tagesgeld. Tagesgeldkonten sind jederzeit verfügbar. Bei zeitlich befristeten Aktionen können für Neukunden bis zu 1,00 Prozent für sechs Monate rausspringen.

Stiftung Warentest: Festgeld-Konto garantiert langfristig hohe Zinsen

Für Festgeld lag das Topangebot bei einjähriger Laufzeit bei 1,00 Prozent für mindestens 5.000 Euro. Je länger sich Sparer festlegen, desto höher fällt die Rendite aus. Bei zehn Jahren sind es in der Spitze 1,85 Prozent. Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsanstiegs in diesem Zeitraum sei aber hoch, mahnen die Tester mit Blick auf die lange Bindung. Allerdings würden Sparer erst mit Verspätung von den höheren Renditen profitieren.

Geld per Online-Konto anlegen: Stiftung Warentest warnt vor ausländischen Angeboten

In Deutschland sind im Fall einer Bankenpleite Spareinlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde gesetzlich garantiert. Daneben gibt es zusätzliche Sicherungssysteme der Finanzwirtschaft. In der EU gilt zwar ebenfalls der generelle Schutz von 100.000 Euro. In einigen Mitgliedstaaten ist den Angaben zufolge eine nationale Einlagensicherung aber erst im Aufbau. "In anderen ist sie alles andere als leistungsfähig", schreiben die Tester.

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jat/kns/news.de/dpa

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