Bombe selbst gebaut: Schweres Sicherheitsrisiko! Amazon hilft beim Bombenbau

So war das sicherlich nicht geplant: Online-Versandriese Amazon will besonders kundenfreundlich sein - und weiß schon vorher, was man als nächstes bestellen will. Doch dieses Prinzip kann auch nach hinten losgehen.

Der Anschlag auf die Londoner U-Bahn wurde mit einer selbstgebauten Bombe durchgeführt. Bild: dpa

Ob sich das Amazon wirklich gut überlegt hat? Wie der britische SenderChannel 4 News berichtet, liefert der Online-Versandriese seinen Kunden quasi im Vorübergehen eine echte Bomben-Bastelanleitung an. Allerdings geschuldet durch den eigenen Suchalgorithmus.

Amazon hilft beim Bombenbau

So zeigten Tests des Senders, dass Kunden, die eine bestimmt Chemikalie gekauft hatten, als weitere Kaufempfehlung weitere Materialien vorgeschlagen bekamen, mit denen sich schließlich problemlos eine explosive Mischung herstellen ließe.

Auch Kugellager, die bei Streubomben eingesetzt werden, oder ein Schrapnell gehörten zu den Produkten, die andere Kunden gekauft hätten. Entgegen den rechtlichen Vorgaben sei es Mitarbeitern des Senders zudem gelungen, bis zu 45 Kilogramm von dem Material zu ordern, mit dem sich anschließend ein Bombe hätte bauen lassen können.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

rut/sba/news.de

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Empfehlungen für den news.de-Leser