Girokonto-Gebühren steigen
Beim Bank-Wechsel viel Geld sparen: So geht's!

Nach der Senkung des Leitzinses durch die EZB reagieren viele Banken in Deutschland mit höheren Gebühren für ihre Kunden, die Verbraucher sind daher in Wechselstimmung. News.de zeigt, worauf Sie bei einem Wechsel Ihres Kreditinstituts achten müssen, um Kosten zu vermeiden.

Wer seine Bank jetzt wechseln will, der sollte einige Dinge unbedingt beachten. Bild: dpa

Durch die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), den Leitzins erstmals auf null zu senken, reagieren viele Geldhäuser, darunter auch die Sparkassen, jetzt mit höheren Kontoführungsgebühren. Diese sollen sinkende Zinsüberschüsse ausgleichen, da es für viele Banken nun schwieriger ist, Kundenkonten durch andere Geschäftsbereiche zu subventionieren. Viele Verbraucher fragen sich nun zu Recht: Wie viel muss ich jetzt zahlen?

Höhere Kontogebühren bei fast allen Banken

Wie die "Bild"-Zeitung online berichtet, verlange etwa die Volksbank Göppingen nun 6 Euro im Jahr für ihre Bankkarte, die es bislang gratis gab. Auch bei der Sparda-West und der DKB-Bank soll es Veränderungen geben: Erstere habe die Kreditkartengebühr von 30 Euro auf 40 pro Jahr erhöht, letztere habe den Guthabenzins gestrichen.

Neues Girokonto? Verbraucherzentrale rät zum Wechsel

Ist es unter Umständen sinnvoll, die Bank zu wechseln? Laut "Bild.de" rät die Verbraucherzentrale Bremen grundsätzlich dazu, sich bewusst zu machen, wie viel das eigene Konto kostet und wie viel durch einen Wechsel gespart werden könnte.

Jeder wechselwillige Kunde solle eine Checkliste mit individuellen Bedürfnissen erstellen: Wie wichtig sind einem Filialen? Tut es auch eine reine Online-Bank? Wie häufig nimmt man den Dispo-Kredit in Anspruch?

Entscheidung getroffen: Wie wechsele ich meine Bank?

Wie das Nachrichtenportal weiter schreibt, sollten bei einem Wechsel folgende Dinge beachtet werden:

Das neue Girokonto sei bei der neuen Bank persönlich oder online zu eröffnen. Dies dauere circa eine Woche. Sobald man seine neue Kontonummer habe, wird geraten, diese unmittelbar dem Arbeitgeber mitzuteilen. In einem nächsten Schritt müssen Daueraufträge im neuen Konto ebenfalls eingerichtet und beim alten im Anschluss gelöscht werden. Bei Lastschriftverfahren sei den diversen Abbuchern die neue Kontoverbindung mitzuteilen.

Altes Konto nicht zu früh kündigen!

Erst ganz am Ende rät das Nachrichtenportal, das alte Konto postalisch oder online zu kündigen. Allerdings sei es sinnvoll, damit noch circa drei Monate zu warten, falls der ein oder andere Dauerauftrag bei der Ummeldung übersehen wurden.

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lid/thf/news.de

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