Mars-Rückruf 2016
Folgende Produkte sind im Detail betroffen

Es begann mit einem kleinen Teilchen: Eine Kundin fand in einem Schokoriegel ein Kunststoffstück. Deshalb ruft der US-Konzern Mars jetzt eine Monatsproduktion Schokoriegel zurück. Im Detail sind folgende Produkte betroffen.

Betroffen sind nach Angaben neben der Marke Mars auch Snickers und einige Milky-Way-Riegel. Bild: Federico Gambarini/dpa

Großer Wirbel um ein kleines Stück Plastik: Der US-Süßwarengigant Mars will mit einem massenhaften Rückruf Schokoriegel in etlichen Ländern aus dem Verkehr ziehen. In einem Produkt sei ein Kunststoffteilchen gefunden worden, erklärte das Unternehmen am Dienstag. Erstickungsgefahr sei nicht auszuschließen. Mars habe sich deshalb zu einem freiwilligen Rückruf entschlossen. Neben Deutschland sind Dutzende Länder weltweit betroffen.

Mars-Rückruf 2016: Welche Produkte sind betroffen?

Mars warnte seine Kunden vor dem Verzehr von Süßigkeiten der Marken Mars und Snickers sowie von einigen Produkten der Marken Milky Way und Celebrations. Es geht um Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten zwischen dem 19. Juni 2016 und dem 8. Januar 2017. Die Süßigkeiten seien Anfang Januar bis Anfang Februar in den Niederlanden produziert worden, sagte ein Unternehmenssprecher.

Der aktuelle Rückruf gilt laut Mars ausschließlich für folgende Produktgruppen des Süßigkeitenherstellers:

  • Diverse Formate von MARS®: 07.08.2016 - 16.10.2016 (Zeitraum MHD)
  • Diverse Formate von SNICKERS®: 19.06.2016 - 28.08.2016 (Zeitraum MHD)
  • MILKY WAY® Minis: 04.09.2016 - 08.01.2017 (Zeitraum MHD)
  • Diverse Formate von CELEBRATIONS®: 19.06.2016 - 28.08.2016 (Zeitraum MHD)
FOTOS: Von Coca-Cola bis Adidas Die 20 beliebtesten Marken

Kunden-Hotline von Mars am Dienstag völlig überlastet

Produkte mit anderem Mindesthaltbarkeitsdatum seien nicht betroffen. Konsumenten, die eines der betroffenen Produkte gekauft haben, können sich per Telefon (+49 2162 500 2150) oder mit Hilfe eines Kontaktformulars auf der Website an das Unternehmen wenden. Allerdings überforderte der Ansturm besorgter Kunden am Dienstag offenbar die Kapazitäten der Seite: Sie war über Stunden nicht erreichbar.

  • Seite:
  • 1
  • 2
Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

1 Kommentare
  • Juergen Puppe

    26.02.2016 05:34

    Wo bleiben denn hier- wie in vielen anderen Fällen auch- die staatlichen Untersuchungsergebnisse?? Wieso ist, trotz unglaublicher Summen an Geldern für Forschung,Entwicklung u.Kontrolle, es für bestimmte "Unternehmen" möglich, gesundheitsgefährdende, lebensbedrohende Chemikalien in den "Kreislauf" der Lebensmittel zu bringen? Läßt sich hier, eine gewisse "Komplizenschaft" zwischen Industrie u. staatlichen Stellen, erkennen? Wieso, besitzt eine Privatperson die Fähigkeit, eine / die Vergiftung der Produkte zu erkennen, staatliche Stellen, in diesem Fall , aber nicht??

    Kommentar melden

Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser