Aldi rüstet nach: Mit diesem Käse will der Discounter Lidl ausstechen

Es ist ein ständiger Kampf, nicht nur was den Preis, sondern auch das Sortiment angeht. Gemeint ist die Dauerkonkurrenz zwischen Aldi und Lidl. Nun hat Aldi wieder nachgezogen und ärgert den Rivalen mit Käse.

Aldi schürt die Konkurrenz mit Lidl. Bild: Federico Gambarini/dpa

Zwischen den Discounter Aldi und Lidl herrscht ein ständiger Kampf. Während sich Lidl zunächst dadurch auszeichnete, neben Eigenmarken auch vielen namhafte Produkte bekannter Hersteller zu verkaufen, rüstete Aldi kräftig nach und führt mittlerweile nicht nur Coca-Cola, Ü-Eier und Co., sondern seit neuestem auch noch Markenkäse.

Aldi zieht nach und führt jetzt auch Markenkäse

Wie die "Lebensmittel Zeitung" berichtet, vertreibt Aldi seit Anfang der Woche Leerdammer in drei verschiedenen Sorten, die einheitlich 1,59 Euro. Damit unterbiete der Discounter andere Supermärkte wie Rewe und Kaufland um etwa zehn Cent. Lidl reagierte sofort und senkte den Preis seinerseits auf 1,49 Euro.

Man sieht: Die Discounter beobachten sich ganz genau. Nicht nur der Krieg um den niedrigsten Preis, sondern auch um die größte Produktpalette tobt. Zur Freude der Kunden wird sich im Preis ein ums andere Mal unterboten. Bleibt abzuwarten, ob auch Aldi beim Käse-Preis noch einmal nachjustiert.

FOTOS: Discounter Die Billigheimer

Discounter will in Großbritannien expandieren

Der deutsche Discounter setzt mittlerweile längst nicht mehr nur auf den deutschen Markt, sondern treibt auch seine Expansion auf dem britischen Lebensmittel-Markt voran. In diesem Jahr sollen 80 weitere Filialen eröffnet werden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Zahl der Geschäfte erhöhe sich damit auf 700. Zudem würden 5000 Mitarbeiter eingestellt werden.

Die Branche ist in Großbritannien enorm umkämpft. Neben den traditionellen britischen Geschäften von Tesco, Asda, Sainsbury's und Morrisons gewinnen die deutschen Discounter Lidl und Aldi zunehmend Marktanteile.

Aldi hatte bereits Ende 2014 angekündigt, in den kommenden acht Jahren 35.000 neue Arbeitsplätze in Großbritannien zu schaffen. Bis 2022 sollte es dort Tausend Filialen geben, hieß es damals.

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zij/news.de/dpa

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