Weil Sie mehr Gebetszeit wollten: 190 Muslime nach Streik entlassen

Die Entlassung von 190 Muslimen sorgt in den USA derzeit für Empörung. Die Mitarbeiter der Fleischfabrik Cargill hatten für mehr Gebetspausen gestreikt. Die Firma rechtfertigte nun ihren Schritt.

Gläubiger Akt: Der Internetseite "islam.de" zufolge müssen Muslime fünfmal am Tag beten. Morgens, mittags, nachmittags, abends und nachts. Bild: dpa/Daniel Karmann

Weil sie ihre Arbeit nicht oft genug unterbrechen durften, hatten in den USA 190 muslimische Mitarbeiter der Fleischfabrik Cargill ihre Arbeit niedergelegt und für mehr Gebetspausen gestreikt. Einen Tag vor Weihnachten wurden die Menschen daraufhin entlassen.

190 Muslime nach Streik entlassen: Gebet wichtiger als Arbeit?

Der Entscheidung war eine Warnung voraus gegangen, nach der jeder gekündigt würde, der länger als drei Tage fehle. Weil die Mitarbeiter jedoch weiter streikten, ließ Cargill der Drohung Taten folgen.

Daraufhin kam es zu einer Welle der Empörung innerhalb der USA. Jaylani Hussein von der Organisation "Council on American-Islamic Relations" reagierte entsetzt: "Für die Betroffenen ist es schlimmer, ein Gebet zu verpassen als ihren Job zu verlieren. Das wäre, als würden sie Gottes Segen verlieren".

Unternehmen rechtfertigt sich: Menschen nicht am Gebet gehindert

Insgesamt soll Cargill rund 600 Muslime aus Somalia beschäftigen. Das Unternehmen rechtfertigte die Entlassungen damit, dass man zu keiner Zeit Menschen am Gebet gehindert habe. Seit 2009 biete man sogar einen eigenen Gebetsraum an.

Es sei allerdings nicht möglich, dass größere Gruppen von mehreren Hundert Arbeitern gleichzeitig die Arbeit liegen lassen, um beten zu gehen. Die Produktion würde dann nicht mehr fortgesetzt werden können.

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mie/saw/news.de

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6 Kommentare
  • Babett

    15.01.2016 12:39

    Die Moslems werden auf der ganzen Welt täglich frecher, begehen Straftaten wann und wo es ihnen gefällt auch am hellen Tag mit roher Gewalt haben sie keine Skrupel. Wann steht das Volk endlich auf und jagt die aus dem Land und die Regierung hinterher, wir haben ein recht auf unsere unversehrte Heimat und Kultur. Ich möchte hier dem Landrat von Landshut zu seiner Aktion und den Mut recht herzlich gratulieren.

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  • wolfgang

    14.01.2016 17:24

    Betraum ja wo gibt's denn sowas. Wenn die beten wollen sollen sie abhauen da wo sie herkommen.

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  • Shacco

    13.01.2016 15:50

    Kom: hellboy muss ich recht geben aber was in den USA geht ist bei uns unmöglich, denn die Moslems sind doch der Frau Merkel ihre Gäste und gesetzlich geschützt. Ihre Gäste muss man freundlich behandeln, gut und kostenlos versorgen und wenn sie Straffällig werden, muss man sie nach den Vorstellungen der Linken, G90 usw. belohnen, wie z.B. für einen Sexstrolch, der in einem Freibad Frauen belästigte und der Richter dem Täter Freikarten gab um sich bei uns wohl zu fühlen. Das ist Recht in Deutschland.

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