Steuererklärung 2016
Bei der Steuer sparen: Das ändert sich im neuen Jahr

Steuerfreibeträge und Einkommenssteuer sinken 2016: Das haben Union und SPD beschlossen und wollen damit der kalten Progression entgegenwirken. Wo Sie ab kommenden Jahr Steuern sparen können, lesen Sie hier.

Bis zu 266 Euro sparen bei der Einkommenssteuer 2016. Bild: Armin Weigel/dpa

Im neuen Jahr heißt es Steuern sparen. Wenn es nach Union und SPD geht, fällt die Einkommenssteuer 2016 dank höherer Steuerfreibeträge eindeutig niedriger aus.

Mehr im Portemonnaie: Einkommenssteuer 2016 sinkt

Um der "kalten Progression" entgegen zu wirken, steigen 2016 der Grundfreibetrag und die Grenze des Spitzensteuersatzes. Der Steuerzahler profitiert davon und hat mehr Geld im Portemonnaie. Denn nur die Steuer fällt niedriger aus, das Einkommen bleibt dagegen gleich. Demnach sollen laut rp-online.de die Steuerzahler ab 2016 "jedes Jahr um 1,435 Milliarden Euro entlastet werden".

Auf einen Blick: Die geplanten Erleichterungen bei der Steuer

Ändern soll sich der Grundfreibetrag und um 180 Euro auf 8652 Euro steigen. Dadurch sinkt die Einkommenssteuer 2016 um bis zu 266 Euro im Jahr.

Freuen dürfen sich auch Familien. Denn nicht nur der Kinderfreibetrag steigt für jedes Elternteil um 96 Euro auf 4608 Euro. Auch das Kindergeld soll erhöht werden.

Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent ändert sich zwar nicht, aber er soll erst ab einem Einkommen von 53.666 Euro erhoben werden - für Ehepaare ab 107.332 Euro, wie n-tv.de mitteilt.

Mit der Anhebung der Spitzensteuersatzgrenze springt damit auch für Reiche mehr raus. Die Reichensteuer von 45 Prozent greift dann erst aber einer Steuersatzgrenze von 254.447 Euro. Bisher lag die bei 250.731 Euro.

Steuerfreibeträge sollen der kalten Progression entgegenwirken

Damit will die Bundesregierung die sogenannte "heimliche Steuererhöhrung" ausgleichen, die durch die "kalte Progression" entsteht. "Kalte Progression" meint die steuerliche Mehrbelastung im Zuge der Inflation. Zwar könne die durch Gehaltserhöhungen ausgeglichen werden, aber der Bürger müsse dennoch eine höhere Steuer zahlen, so rp-online.de.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

kad/hos/news.de

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

0 Kommentare

Kommentar schreiben

noch 600 Zeichen übrig

Empfehlungen für den news.de-Leser