16.10.2015, 10.35 Uhr

Abzocke bei Aldi?: Versteckte Kostenfalle! Warnung vor Aldi-Talk Flatrate

Den günstigten Handytarif finden und dabei so viel Leistung wie möglich erhalten. Die Kunden von Aldi-Talk könnten demnächst ein übles Erwachen erleben. Verbraucher-Schützer warnen vor dem Tarif, für Nutzer könnte es teuer werden.

Zockt Aldi bei seinem Handy-Tarif die Kunden ab? Bild: dpa

Warum? Weil das beliebte Flatrate-Angebot "Paket 300" alles andere als günstig ist, wenn man nicht richtig aufpasst. Anfang September warnte die Verbraucher-Zentrale Nordrhein-Westfalen vor dem günstigen Mobilfunk-Tarif.

Aldi-Talk-Flatrate 300: Verbraucher-Schützer warnen vor Abzocke

Bei einem falsch gesetzten Häkchen könnte es sein, dass eine gebuchte Flatrate nicht verlängert wird. Da der Kunde keinen Hinweis erhält, tappten schon viele Verbraucher in die Kostenfalle, zitiert der "Focus". Denn in diesem Falle wird die Internetrechnung nach verbrauchtem Volumen berechnet. Und das ist außerhalb des Paket-Angebots mächtig teuer. Mehrere Hundert Euro können dann schon einmal auf der Rechnung stehen.

Das Problem trete immer dann auf, wenn Kunden die automatische Prepaid-Aufladung am Ende des Monats erst bei unter fünf Euro aktivieren. Beläuft sich am Ende des Monats das Guthaben dann unter 7,99 Euro kann das Paket nicht verlängert werden. Die Folge: Die Kostenfalle schnappt zu, die Nutzung des Internets wird immens teuer.

Versteckte Kostenfalle? Darauf müssen Sie bei Aldi-Talk achten

Die Verbraucherzentrale sieht eine einfache Lösung des Problems: Die automatische Aufladung des Guthabens bei "unter 10 Euro" zu setzen und nicht bei "unter 5 euro". So würde man gar nicht in die Verlegenheit geraten, zu wenig Guthaben zu verzeichnen und unter den Basis-Tarif zu kommen. Rechtlich gesehen hat Aldi sich allerdings bei dieser versteckten Kostenfalle nichts zu Schulden kommen lassen. Das Unternehmen sichert sich durch eine Klausel in der AGB ab und informiert den Kunden zudem vor Ablauf des Pakets per SMS und anschließend bei Aufladung des Guthabens per Email.

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ife/saw/news.de

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