"McMouldy" als Netztrend: Schimmel-Burger bei McDonald's - Brite startet Online-Kampagne

Ed Porter traute seinen Augen kaum, als er auf seinen Burger von McDonald's starrte. Denn der war alles andere als frisch. Der Brite war von dem Ekel so geschockt, dass er eine weltweite Kampagne startete - und eine Netzwelle lostrat.

Würden Sie gerne in diesen Burger beißen? Bild: news.de-Screenshot (Twitter/Glenny Coco)

Wie die "Daily Mail" berichtet, habe der Brite zu seinem Burger noch eine Extra-Portion Schimmel gratis serviert bekommen. Ed Porter war geschockt, als er zusammen mit seinen Kollegen essen wollte und seine Burger-Schachtel öffnete. "Ich war kurz davor, hineinzubeißen. Ich hatte den Burger in meiner Hand und habe die Schimmelspuren aus dem Augenwinkel gesehen", berichtete der Brite.

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Schimmel-Burger bei McDonald's - Brite verlangt Schadenersatz

Ihm sei bei dem Anblick umgehend schlecht geworden. Die Enttäuschung über das verpasste Abendessen kam nur wenig später. Als er den Manager der Filiale auf das Problem hinwies, wollte dieser ihm lediglich den Kaufpreis zurückerstatten. Zu wenig, wie Porter empfand. Er wandte sich per Mail an den Kundenservice von McDonald's.

Schimmel-Burger-Kampagne ins Leben gerufen - so wurde der "McMouldy" gebohren

Nach sieben Tagen dann endlich bekam er einen weiteren Gutschein von 15 Pfund. Doch damit nicht genug. Eine angemessene Entschädigung sei nötig, empfand der Fastfood-Liebhaber und entschied sich, das Bild des Schimmel-Burgers in den sozialen Netzwerken zu verbreiten.

Nach nur kurzer Zeit wurde das Bild rund 7.000 Mal auf Facebook geteilt. Inzwischen wurde die Kampagne zu einem echten Internet-Hit und unter dem Begriff "McMouldy" (was übersetzt so viel wie "McSchimmel" bedeutet) gibt es sogar zahlreiche Nachahmer des Briten, die ebenfalls ihre Ekelbilder ins Netz stellen.

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Eine Sprecherin des Unternehmens erklärte gegenüber der "Daily Mail", dass der Fall derzeit untersucht werde und der Burger aus dem Programm genommen wurde. Ed Porters Forderung nach mehr Entschädigung sei jedoch absurd.

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ife/loc/news.de

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