Burger King: Diese Filialen sollen schließen

Die RTL-Sendung Team Wallraff deckte erhebliche Hygienemängel und schlechte Arbeitsbedingungen in zahlreichen deutschen Burger King Filialen auf. Nun kündigte das Unternehmen dem Franchisenehmer Yi-Ko. Diese Filialen müssen schließen.

Burger King bringt Fleisch-Parfum auf den Markt. Bild: Andy Rain/dpa

Nach dem heftigen Wirbel um die Hygieneverstöße und die schlechten Arbeitsbedingungen zieht nun die Fastfood-Kette Burger King ihre Konsequenzen: Der Lizenznehmer Yi-Ko Holding muss alle 89 Filialen schließen.

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Wie die Burger Kind Europe am Mittwoch mitteilte, würden die Verträge mit dem größten deutschen Franchisenehmer mit sofortiger Wirkung gekündigt. Damit reagiert Burger King auf den Skandal, den die TV-Reporter von Team Wallraff aufgedeckt hatten.

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3000 Angestellte von Burger King-Aus betroffen

Jede siebte Filiale mit insgesamt 3000 Angestellten ist in Deutschland nun von der Schließung betroffen. Die Mitarbeiter stünden nun vor einer ungewissen Zukunft, kritisierte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

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Durch die Kündigung müssten die Filialen nun ihren Namen ändern und werden künftig auch nicht mehr vom US-Konzern beliefert. Ob und wie viele Restaurants dauerhaft schließen müssen, war zunächst nicht absehbar. Komm der Franchisenehmer Yi-Ko den Forderungen nicht nach, so werde man gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen, sagte eine Burger-King-Sprecherin im Gespräch mit Focus Online.

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