Bizarre Geldgier: Das Ebola-Virus gibt es nun auch als Plüschtier

In Afrika kämpfen die Menschen gegen eine der tödlichsten Krankheiten der Welt - Ebola. Doch neben der Todesangst scheint auch die Geldgier in die Köpfe zu steigen. In den USA gibt es mittlerweile sogar Ebola-Merchandise.

Während in Afrika der Ebola-Virus für Angst und Tausende Tode sorgt, nutzen in anderen Teilen der Welt Menschen den Schrecken dieser heimtückischen Krankheit aus, um damit ordentlich Geld zu scheffeln. In den USA gibt es nun Ebola-Merchandise.

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Mieses Geschäft: Während in Afrika bereits tausende Ebola zum Opfer gefallen sind, kann man in den USA Merchandise kaufen. Wie geschmacklos ist das? Bild: Screenshot Twitter / Adam Kredo

Geschmacklose Profitgier: Ebiolavirus als Plüschtier

Es wirkt mehr als geschmacklos und herabwürdigend für die unzähligen Opfer. Weihnachten steht bald an und in den USA kann man deshalb unter dem Titel «Ebola Geschenke» dutzende Artikel mit dem Abbild eines Ebola-Virus oder eines Schriftzuges kaufen. Die Angebotspalette reicht vom Plüschvirus über Ohrringe bis hin zur Schwangerschaftsbekleidung.

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Ebola - der internationale Kampf gegen die Epidemie
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Die Teilnahme an der Epidemie in Afrika scheint westlich des Atlantiks nur sehr gering ausgeprägt zu sein. Mehrere Onlineshops bieten Ketten mit dem Emblem «Ebola» an. «Ebola death comes» (Deutsch: Der Ebola-Tod kommt), steht in großen Lettern auf einer Sporttasche. Fernab jeglicher Moralvorstellung werden sogar Shirts für schwangere Frauen angeboten. Natürlich ganz im Sinne der Bildung mit Landkarte von Afrika und unlesbaren Erklärungen über den tödlichen Virus.

Das Geschäft mit Ebola: 50 Dollar für einen Pullover

Auch die Preisspanne ist erschreckend: Von vier Dollar für eine Tasse bis zum stolzen Preis von 50 Dollar für einen Pullover ist alles dabei. Doch was bezwecken die Verkäufer mit dem Ebola-Merchandise? Ist es nur die reine Geldmache? Fans dieser extrem ansteckenden Krankheit gibt es hoffentlich keine.

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zurück Weiter Am 25. Juli 2014 verübten Terroristen in Kirkuk im Norden Iraks ein Bombenattentat. (Foto) Foto: picture-alliance / dpa / Khalil Al-A'nei Kamera

Ebola 2014: Die Seuche fordert unzählige Opfer

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat im Kampf gegen Ebola von Rückschlägen in Guinea berichtet. Hier hatte der bislang folgenschwerste Ebola-Ausbruch der Geschichte im vergangenen Dezember begonnen. Vor einigen Wochen habe es zunächst Anzeichen für einen langsamen Rückgang der Neuinfektionen gegeben. Doch derzeit erlebe die Hauptstadt Conakry wieder einen starken Anstieg von Ebola-Fällen, erklärte die Organisation. Die drei am stärksten betroffenen Länder Guinea, Liberia und Sierra Leone haben der WHO bislang 8011 Ebola-Infektionen und 3857 Todesfälle gemeldet.

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bua/news.de/dpa

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