NSA erpresst Yahoo: Nutzer-Daten her - oder 250.000 Euro Strafe am Tag!

Neue krasse Details über die Arbeitsweisen des US-Geheimdienstes NSA: Dem Internet-Konzern Yahoo wurde mit enormen Geldstrafen gedroht, sollte es seine Nutzer-Daten nicht herausgeben. Yahoo kämpfte schon 2008 gerichtlich gegen die übermächtigen NSA - vergebens.

Wie dubios der US-Geheimdienst NSA an seine Informationen für das Überwachungsprogramm Prism gelangte, zeigt aktuell das Beispiel Yahoo. Die US-Regierung drohte dem Internetkonzern Yahoo 2007 und 2008 mit einer millionenschweren Geldbuße, falls das Unternehmen die massenhafte Weitergabe von Nutzerdaten an die Geheimdienstbehörden verweigern sollte. Das geht laut der «Washington Post» aus Gerichtsunterlagen hervor.

Stinksauer: Mark Zuckerberg rief wegen der NSA-Spionage persönlich bei Barack Obama an.

United Stasi of America: Demo gegen NSA-Methoden. Bild: Peter Steffen/dpa

NSA droht Yahoo mit 250.000 Dollar Strafe pro Tag

Demnach sollte das Unternehmen 250.000 Dollar, das entspricht heute 193.000 Euro an Strafe pro Tag zahlen, weil es nicht der Aufforderung zur Datenübermittlung nachkommen wollte, die es als verfassungswidrig ansah.

Die NSA-Spähaffäre
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Yahoo habe die entsprechenden US-Überwachungsgesetze damals beim Geheimgericht Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC) angefochten, teile der Yahoo-Chefjustiziar Ron Bell in einem Blogeintrag mit. «Unsere Anfechtung und eine spätere Berufung in dem Fall waren nicht erfolgreich.»

Wir werden beobachtet: Das weiß Google über uns.

VIDEO: Sind wir noch sicher ?

Yahoo und sieben andere Firmen mussten beim NSa-Programm Prism mitmachen

Die Niederlage führte laut der New York Times schließlich dazu, dass Yahoo und sieben andere Firmen beim Prism-Programm des Geheimdienstes NSA mitmachen mussten, das zur Sammlung von Millionen Nutzerdaten diente.

Der Fall Edward Snowden
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Dass am Donnerstag rund 1500 bislang geheim gehaltene Seiten des damaligen Verfahrens freigegeben wurden, erklärt Yahoo alsErfolg. «Wir halten es für einen wichtigen Sieg für die Transparenz», schrieb Bell. Das Unternehmen will die Schriftstücke bald publizieren.

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iwi/news.de/dpa

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