Finanzielle Feststimmung Mit Weihnachten gegen die Krise

Weihnachten 2012 lassen sich Deutsche Haushalte 485 Euro kosten. (Foto)
Weihnachten 2012 lassen sich Deutsche Haushalte 485 Euro kosten. Bild: dpa

Euro-Krise und abgekühlte Konjunktur drücken auf die Stimmung. Doch zumindest zu Weihnachten wollen sich die Deutsche die Laune nicht verderben lassen. Das Budget für Festessen und Geschenke steigt.

Sowohl für ihre Geschenke, als auch für das Festessen und das Ausgehen planen die Bundesbürger einer Studie zufolge 2012 deutlich mehr Geld ein als im Vorjahr. Das Weihnachtsbudget steige im Schnitt um sieben Prozent auf 485 Euro pro Haushalt, teilte die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche mit. Bares Geld stehe auf der Wunschliste der Deutschen erstmals auf dem ersten Platz. Am häufigsten werden allerdings wohl Bücher auf dem Gabentisch liegen.

«Es ist zwar Krise, aber ich möchte sie mit einer Festtagsstimmung verdrängen», schilderte Deloitte-Berater Peter Thormann die Stimmung bei vielen Menschen. Jeder Zweite wolle mehr ausgeben, um die Krise an den Festtagen zu verdrängen.

Am stärksten werden der Studie zufolge die Weihnachtsausgaben bei Essen und Trinken mit einem Plus von 9,4 Prozent auf 139 Euro je Haushalt steigen. Für Geschenke seien mit 285 Euro je Haushalt 5,9 Prozent mehr vorgesehen. Die geplanten Ausgaben für das Ausgehen an den Weihnachtsfeiertagen steigen laut der Umfrage unter knapp 1760 Personen im Schnitt um acht Prozent auf 62 Euro. «Wir leben noch auf der Insel der Glückseligen», sagte Thormann mit Blick auf gute Rahmenbedingungen wie die geringe Arbeitslosigkeit.

Im europäischen Durchschnitt betrage das Weihnachtsbudget 591 Euro je Haushalt. In den Krisenländern Spanien (680 Euro) und Italien (551 Euro) sei das Weihnachtsbudget 2012 sogar höher. Allerdings könnten in Deutschland die niedrigen Lebensmittelpreise bei der Budgethöhe eine Rolle spielen. Schon im dritten Jahr in Folge sinken die Ausgaben der Studie zufolge in Griechenland, Portugal, Italien und Irland. In Griechenland schrumpfe das Weihnachtsbudget der Familien in dem Vergleich unter insgesamt 18 europäischen Ländern mit großem Abstand am stärksten um gut 16 Prozent auf 407 Euro.

ham/news.de/dpa

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • Pazifiko
  • Kommentar 1
  • 16.12.2012 11:03

In einer Schmarotzerrepublik investiert ein Arbeitnehmer viel Geld in ein Auto aus heimischer Produktion um damit zur Arbeit zu fahren zwecks Einkommen für seine Familie und sich sowie nebenbei auch den Staat (Steuerabgaben), und um nach einem Unfall mit Totalschaden auf dem Arbeitsweg keine Steuererleichterung zur Abmilderung noch bestehender Restfinanzierung zu bekommen, während Bezieher von staatlichen Fürsorgemitteln Prämien im Rahmen eines Konsumpaketes zur Förderung der nationalen Wirtschaft erhalten, mit der sie sich letztlich doch nur billige Vehikel aus Niedriglohnländern finanzieren!

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