Niedriglohn Immer mehr Beschäftigte verdienen immer weniger

Leih- und Zeitarbeit
In diesen Jobs gabs 2012 mehr Lohn
Im Baugewerbe änderte sich einiges 2012: Je nach Art der Arbeit auf dem Bau liegt der Stundenlohn im Westen zwischen 11,05 Euro und 13,40 Euro. Im Osten Deutschlands erhöht sich der Mindestlohn um 25 Cent auf genau 10 Euro/Stunde. (Foto) Zur Fotostrecke

Die Zahl der Niedriglohnempfänger ist im Jahr 2010 deutlich gestiegen. Betroffen sind nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamts mehr als ein Fünftel aller Beschäftigten.

Laut einer Erhebung des Statistischen Bundesamts arbeiteten im Jahr 2010 demnach 20,6 Prozent aller Beschäftigten in Betrieben mit zehn und mehr Beschäftigten für einen Niedriglohn. Im Jahr 2006 lag der Anteil der Beschäftigten mit Niedriglohn noch bei 18,7 Prozent.

«Mit dieser Steigerung setzte sich ein längerfristiger Trend fort», sagte Roderich Egeler, Präsident des Statistischen Bundesamtes, bei der Vorstellung der Zahlen. Die Niedriglohngrenze für 2010 lag dem Bericht zufolge bei 10,36 Euro Bruttostunden-Verdienst. Fast jeder zweite atypisch Beschäftigte erhielt einen Verdienst unter der Niedriglohngrenze. Zur atypischen Beschäftigung zählen Teilzeitbeschäftigung bis zu 20 Wochenarbeitsstunden, befristete Beschäftigung, Zeitarbeit und Mini-Jobs.

Fiktion und Wirklichkeit
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wam/news.de/dapd

Leserkommentare (1) Jetzt Artikel kommentieren
  • hpklimbim
  • Kommentar 1
  • 11.09.2012 10:20

Damit wird sicher gestellt, dass die Zahl der Hartz-IV-Antragsteller steigt. Es sollten doch vor geraumer Zeit noch 70 % mehr Jobcenter sein.

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