Ergo-Skandal So lief die wilde Sex-Party

Die Ergo-Versicherung hat die Lustreise für ihre besten Vertreter nach Budapest aufgearbeitet. Der pikante Bericht schildert, wie die berühmte Gellert-Therme zum Freiluft-Bordell wurde - mit 20 Huren und 50 Hostessen für 100 Versicherungsvertreter.

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Die Affäre um eine Party mit Prostituierten in Budapest beschäftigt den Ergo-Versicherungskonzern seit langem. Rund 100 Top-Vertreter der Ergo-Tochter Hamburg-Mannheimer reisten im Jahr 2007 als Belohnung zu einer rauschenden Sex-Party nach Budapest. Das Handelsblatt hat aus dem Revisionsbericht zur Lustreise berichtet - und enthüllt dabei pikante Details:

- Unter dem Motto «Party total» sollten die 100 besten Versicherungsvertreter belohnt werden. Die Reise nach Budapest wurde festgelegt. Ein Mitarbeiter sollte «ausreichend Mädels» besorgen. Er engagierte daraufhin rund 60 bis 70 Damen für den Abend, davon 20 Prostituierte und weitere 40 bis 50 Hostessen.

- Die Veranstaltung begann am 4. Juni 2007 um 18 Uhr mit einem Empfang auf einem Donau-Schiff. Eine Barkasse mit barbusigen Hostessen fuhr vorbei. Diese sollen ein Schild mit der Aufschrift «We love HMI» (also die Hamburg-Mannheimer) hochgehalten haben.

- Bei diesem Empfang soll der Vertriebsdirektor eine Ansprache gehalten haben, die Hinweise auf den Verlauf des weiteren Abends im Gellert-Bad enthielt. Dabei soll er angekündigt haben, dass im Gellert-Bad auch Damen anwesend seien, «mit denen man reden müsse» (Hostessen) und andere, «mit denen man nicht reden bräuchte» (Prostituierte). Diese seien anhand von farblichen Armgelenk-Bändchen zu erkennen. Bei dieser Ansprache soll der Vertriebsdirektor aber die Kennzeichnung der Prostituierten und Hostessen verwechselt haben. Das führte am späteren Abend noch zu reichlich Konfusion.

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- Laut Zeugen fand während der Party auf dem Gelände der Gellert-Therme Sex statt. Später beschwerte sich eine Reinigungskraft beim Aufräumen über benutzte Kondome.

- Es gab einen Frequentierungs-Stempel für die Inanspruchnahme der Prostitutionsdienstleistungen während der Party. In der Außenanlage des Gellert-Bades hat ein Mann über die Frequentierung der Prostituierten Buch geführt.

- Die Party-Teilnehmer hatten den gesamten Abend die Möglichkeit, die bereitstehenden Stretch-Limousinen für den Transfer in das Hotel zu nutzen. Es gibt Aussagen von sieben Teilnehmern, dass Sex auch im Hotel möglich gewesen sein soll.

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jag/boi/news.de

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Leserkommentare (17) Jetzt Artikel kommentieren
  • ppp
  • Kommentar 17
  • 18.08.2012 10:53
Antwort auf Kommentar 15

Es gibt auch Ehemänner, die auf die Information, was in Budapest passierte, antworten: "Wie schade, dass ich damals noch nicht bei HMI war!"

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  • Im Bilde
  • Kommentar 16
  • 18.08.2012 01:06

Ich möchte doch alle bitten, dass sie 1. nicht die Männer damaligen HMI als notgeile Typen abstempeln. Es waren auch anständige Ehemänner vor Ort, die z.B. direkt ihren Ehefrauen erzählt haben was in Budapest abgegangen ist und 2. sind die damaligen Vertreter ohne ihr Wissen und im Wissen einzelner Vorstandsmitglieder zu diesem Ereignis gekarrt worden.

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  • O
  • Kommentar 15
  • 16.08.2012 14:19
Antwort auf Kommentar 14

Ich schreibe an Sie. Es ist kein Scherz. Solche Firmen sollten verboten werden, bzw. die Menschen die da arbeiten, keine Familie haben. Viele Grüße

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