Euro-Krise Griechen-Pleite kostet uns 83 Milliarden Euro

Eine Staatspleite Griechenlands würde die deutschen Steuerzahler kurzfristig mit 83 Milliarden Euro belasten. Das geht aus einer aktuellen Schätzung der Dekabank hervor.

Tief in den Miesen: Die größten Schuldenstaaten der Welt

«Darin enthalten sind die deutschen Anteile an den Auszahlungen aus dem ersten und zweiten Rettungspaket für Athen von bisher 15 und 22 Milliarden Euro», sagte Dekabank-Experte Carsten Lüdemann der Rheinischen Post. Hinzu kämen weitere 13 Milliarden Euro an Verpflichtungen, die sich für Deutschland ergäben, weil die Europäische Zentralbank (EZB) im Pleitefall wertlose griechische Staatsanleihen in ihren Büchern stehen hätte.

Zudem müsse Deutschland 30 der 106 Milliarden Euro schultern, die die griechische Notenbank über das sogenannte Target-System der europäischen Notenbanken der Bundesbank schulde. Aus den Zahlungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) für Griechenland ergäbe sich darüber hinaus für Deutschland ein Kostenanteil von drei Milliarden Euro.

Schuldenkrise: Der Euro in Not

wam/news.de/dapd

Bleiben Sie dran!

Wollen Sie wissen, wie das Thema weitergeht? Wir informieren Sie gerne.

Leserkommentare (8) Jetzt Artikel kommentieren
  • Michel1966
  • Kommentar 8
  • 28.07.2012 11:44
Antwort auf Kommentar 7

Man muss aber unterscheiden zwischen dem Volk das leidet und den Politikern denen das Volk egal ist. Für die zählt doch nur dass sie selbst mehr Geld haben, wie sie jemals ausgeben können. Und diese Mentalität gibt es überall. Wen interessieren schon andere ?

Kommentar melden
  • Hans de Lazzer
  • Kommentar 7
  • 25.07.2012 12:06
Antwort auf Kommentar 4

Ich kann nur betonen, dass die Kommentare sehr herzlos sind. Die Griechen leiden und reiche Länder verweigern die Hilfe! Die EU ist doch gegründet worden, dass alle Europäer einheitliche Lebensverhältnisse erhalten. Daher muss der Lebensstandard der Griechen angehoben werden. Griechen müssen jetzt aber Sonderopfer tragen, was mit der Menschenwürde nicht vereinbar ist. Die Einführung einer Solidaritätsumlage wäre das Beste, was den Griechen passieren könnte. Die Politik darf sich hier nicht verschließen. Schuldenerlass und Aufbauhilfe sind Voraussetzungen der Menschenwürde der Griechen!

Kommentar melden
  • A. Steiner
  • Kommentar 6
  • 24.07.2012 21:13
Antwort auf Kommentar 2

Zum Wohle des deutschen Volkes. So lautet die Vereidigung. Das war und ist bei unseren Politikern ein Meineid. Wir müssten mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen, aber diese Damen und Herren sind ja anscheinend nicht mit uns gleichzusetzen. Meine Frage warum hängen sich so viele an dem ja ach so tollen Euro auf, wenns schief läuft kostet er genug. Wenn nicht auch, da man ja für andere genauso mitzahlt. Profilierung eines Mannes Names Kohl und heutiger Politiker wie Merkel. Vielen Dank auch.

Kommentar melden
Kommentar schreiben  Netiquettelink | AGB
noch 600 Zeichen übrig