Eurokrise
Reiche sollen für Staatsschulden bluten

Wer viel Geld hat, soll blechen: Mit einem spektakulären Vorschlag wollen Berliner Wirtschaftsforscher die Eurokrise in den Griff bekommen. Demnach sollen reiche Bürger dabei helfen, die europäischen Staatsschulden zu finanzieren.

FOTOS: Milliarden-Rangliste Die reichsten Deutschen

Reiche Bürger könnten unter anderem mit einer Zwangsanleihe die hohen Staatsschulden finanzieren. «Je nach Konsolidierungsfortschritt beim Staat können diese Anleihen dann später zurückgezahlt und auch verzinst werden», schreibt der zuständige Experte beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Stefan Bach, in einer Studie, die Handelsblatt Online vorliegt.

Eine andere Möglichkeit sei eine zeitweise Vermögensabgabe («Reichensteuer») für Bürger mit hohen Einkommen, die der Haushaltssanierung zugutekommt. Werde die Zwangsanleihe nicht zurückgezahlt, sei der Effekt ähnlich.

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26 Kommentare
  • marty

    20.07.2012 17:53

    Das kennen wir ja schon. Viel Geld hat dann der der mehr als 1000 Euro pro Monat verdient. Ab 4000 Euro wird dann eine Bemessensgrenze eingeführt, d.h. Jeder der mehr verdient brauch dann nicht mehr proportional mehr zu zahlen. So bleibt die Last bei allgemeinen Volk und die Millionäre zahlen nur Peenuts.

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  • Nichtwähler

    17.07.2012 13:53

    Antwort auf Kommentar 2

    Das ist auch mein Vorschlag, zusätzlich belasten wir dann reiche Italiener, Spanier, Griechen etc mit einer Zwangsabgabe. Was soll den schon passieren, wenn diese Pigs pleite gehen? Ganz einfach diese Staaten stellen dann ihren Schuldendienst ein und die Besitzer der Anleihen müssen die Zinsen abschreiben - Bankenpleiten. Eine Bank die jetzt noch kein Risikomanagement diesbezüglich aufbauen konnte hat dann pech gehabt. Ausserdem kann man mit Zentralbankgeld eine Reichensteuer umgehen und so Geldentwertung herbeiführen- gleiches ergebnis, nur der Hausbesitzer ist fein raus...

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  • hpklimbim

    17.07.2012 08:22

    Antwort auf Kommentar 23

    Sie bestätigen die von mir schon wiederholt gemachte Feststellung, dass ein Teil der User, zu denen Sie auch gehören, generelle Probleme mit Meinungen anderer Kommentatoren hat, die von ihrem Klischeebild abweicht. Die werden dann schnell als rechtsrandig eingestuft und damit diskriminiert., damit der Schmalspurgeist des Ausrichtenden nicht überfordert wird. Was haben Sie gegen eine demokratische Grundeinstellung ohne jegliche radikale Orientierungen, gebündelt mit dem Gedanken zur Leistungspflicht eines jeden Einzelnen zum Wohle der Gemeinschaft?

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