Apple präsentiert Neues iPad mit besserem Display

Das ist er also: der Nachfolger für das Apple-Tablet. Tim Cook hat in San Francisco die dritte iPad-Generation vorgestellt. Das neue iPad soll Rivalen wie Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android auf Abstand halten.

Apple hat am Mittwoch die dritte Generation seines iPad-Tablets vorgestellt. Das Gerät bekommt unter (Foto)
Apple hat am Mittwoch die dritte Generation seines iPad-Tablets vorgestellt. Das Gerät bekommt unter anderem einen deutlich verbesserten Bildschirm. Bild: dapd

Apple hat am Mittwoch die dritte Generation seines iPad-Tablets vorgestellt. Das Gerät bekommt unter anderem einen deutlich verbesserten Bildschirm, einen schnelleren Prozessor, kann Video in voller HD-Auflösung aufnehmen und unterstützt den noch schnelleren Datenfunk-Standard LTE. Das neue iPad hat 3,1 Millionen Pixel auf dem Bildschirm. Wie schon beim iPhone spricht Apple von einem «Retina Display», bei dem das menschliche Auge auf einer bestimmten Entfernung keine Bildpunkte mehr erkennen kann. Die Auflösung liegt bei Auflösung beträgt 2048 zu 1536 Pixel - deutlich mehr als bei einem HD-Fernseher.

Apple-Chef Tim Cook stellte in San Francisco auch die neue Version der Wohnzimmer-Box AppleTV vor, die jetzt Video in der vollen HD-Auflösung von 1080 Zeilen auf den Fernseher bringen kann. Sie bekam auch eine neue Benutzeroberfläche verpasst. Schon ab Mittwoch ist die nächste Version 5.1 des Betriebssystems iOS für iPhones und iPads verfügbar.

Apple hat den totgeglaubten Tablet-Computern wieder Leben eingehaucht

iPad3: Vor allem was fürs Auge

Apple hatte mit dem ersten iPad vor zwei Jahren dem totgeglaubten Geschäft mit Tablet-Computern neues Leben eingehaucht. Apple ist nach wie vor klarer Marktführer. Gut 15 Millionen iPads setzte der Konzern allein im jüngsten Weihnachtsquartal ab - von den 55,3 Millionen, die bisher insgesamt verkauft wurden. Die dritte iPad-Generation soll Rivalen wie Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android auf Abstand halten. In diesem Jahr kommt auch ein weiterer Konkurrent hinzu: Microsoft bringt voraussichtlich im Herbst sein nächstes Betriebssystem Windows 8 auf den Markt, das auch für Tablets gedacht ist.

Cook griff zum Auftakt der Präsentation den Begriff der «Post-PC-Welt» auf, den der im Herbst verstorbene Apple-Gründer Steve Jobs in Umlauf gebracht hatte: «Wir sprechen von einer Welt, in der der PC nicht mehr das Zentrum ihrer digitalen Welt ist. Es ist eine Welt, in der die Geräte, die Sie am meisten nutzen, persönlicher und mobiler sein müssen als der PC es jemals war.» Apple habe im vergangenen Jahr 172 Millionen Geräte für die Post-PC-Ära verkauft, die 76 Prozent des Konzernumsatzes einbrachten.

boi/news.de/dpa

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Leserkommentare (3) Jetzt Artikel kommentieren
  • Katja
  • Kommentar 3
  • 09.03.2012 07:54
Antwort auf Kommentar 2

Wozu braucht es eine USB Schnittstelle? USB ist langsam out, es gibt genug andere Möglichkeiten, grade wenn man eher Apple Sachen zu Hause stehen hat. Man kann über Itunes auch eigene Filme reinbringen ...man muss die sich nicht über Itunes downloaden. Aber alles was man auf dem rechner hat, geht auch darüber aufs Ipad oder Iphone. Selbst eigene Ebooks usw kann man inzwischen vom PC (als pdf meinetwegen) über Itunes auf Pad oder Phone schieben. Man muss sich die Files nicht alle über Itunes kaufen Erst informieren, dann schreiben

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  • Lee
  • Kommentar 2
  • 08.03.2012 12:24

So is et Heinz. Mann muss Leuten nur oft genug erzählen Scheiße sei Gold irgendwann glaubts einem jeder. Hats USB schnittstellen ? NÖ kann ich Filme von woanders her beziehen als Itunes ? NÖ also hört auf den Mißt hoch zu Loben jedes zweitklassige Handy kann mehr als das RANZ Ipad.

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  • Heinz
  • Kommentar 1
  • 08.03.2012 10:37

Es gibt so viele nützliche und unnütze Dinge im Leben - warum nicht auch ein IPad? Es ersetzt keinen PC, ist aber ein schönes teures Spielzeug.

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