Riester-Rente
Zwischen Erfolg und Nepp

Sichere Vorsorge, sagen die einen. Völliger Unsinn, schimpfen die anderen. Zehn Jahre nach ihrer Einführung spaltet die Riester-Rente die Gemüter. Zum Jubiläum spendiert die Regierung der Rente ein Infoblatt für mehr Transparenz. Doch auch das ist heftig umstritten.

Bundeskanzler Gerhard Schröder und Arbeitsminister Walter Riester kündigten sie einst als «historische Reform» an, versprachen «mehr Rente als nach altem Recht», und den Beginn einer neuen Zeitrechnung. Ein Jahrzehnt später herrscht bei den Riester-Sparern aber vor allem eines: Unsicherheit.

Grund ist eine kontrovers geführte Debatte um Sinn und Unsinn des Vorsorgeprodukts. Riestern sei so gut wie keine andere Vorsorge, behaupten die einen, über eine Katastrophe mit Renditen «so schlecht wie beim Sparstrumpf», schimpfen die anderen.

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5 Kommentare
  • RAGNAROEKR

    22.01.2012 19:14

    Linke stellen sich dumm. Wenn Rürup oder Maschmeier (?) die Nähe von Schröder und Riester zur Vertriebskonzeption der Riesterrente suchen, ist das in Ordnung. Dieser linke Filz ist eine Krake, die ganz Deutschland heimsucht. Und da der linke Untertan für diesen Filz ist, ist er sein Teil. Daher braucht die Linksgewirkten den Verdacht gegen den anständigen BPräs. R befürchtet: Linke wählen ihre Schlächter auch noch, wenn sie von ihnen zur Schlachtbank geführt werden.

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  • gast

    20.01.2012 23:22

    Antwort auf Kommentar 3

    auf deinem planeten wird nicht geristert...

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  • RAGNAROEKR

    20.01.2012 19:44

    Geht mich ja einen Mist an, aber seine Rente hat Riester vor R nicht verteidigt. Auch seine sozialen Ideen nicht. Zwei Begegnungen mit dem Gewerkschafter und Minister langen aus. R fordert: Schafft die Gewerkschaften ab. Nie mehr Gewerkschafter in Regierungspositionen. Nicht einmal in die Opposition. Selbst Herr Steinkühler würde diese Forderungen unterschreiben, sagt R.

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