Bei Facebook Ikea entlässt Mitarbeiter mit NPD-Freunden

Ikea (Foto)
Ikea zeigt eine harte Linie, wenn es um Rechtsextremismus geht. Bild: dpa

Eine falsche Facebook-Freundschaft wird ihm zum Verhängnis. Eine deutsche Führungskraft des Möbelhauses Ikea soll entlassen werden, weil er auf Facebook NPD-Kontakte hatte und rechtsextreme Aussagen gepostet hat.

Ikea greift hart durch. Das Möbelhaus will sich in Deutschland von einer Führungskraft trennen, die Kontakte zu rechtsextremen Kreisen haben soll. Die Werte des Beschuldigten stimmten nicht mit denen der schwedischen Firma überein.

Die Führungskraft aus dem Personalbereich soll laut Bericht des Wiesbadener Kurier auf Facebook mit NPD-Funktionären und dem rechtsextremen Liedermacher Frank Rennicke befreundet sein. Die Zeitung berief sich auf Informationen des Recherchebüros Berlin, einer Antifa-Organisation.

«Nach eingehender Prüfung im vorliegenden Fall Konsequenzen gezogen und werden mit dem betroffenen Mitarbeiter nicht weiter zusammenarbeiten», erklärte eine Sprecherin. Arbeitsrechtlich sei die Trennung nicht so einfach, weil die NPD nicht verboten ist.

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Video: mik/news.de

cvd/news.de/dpa

Leserkommentare (2) Jetzt Artikel kommentieren
  • sahib
  • Kommentar 2
  • 07.12.2011 23:42

Wenn man Angst vor dem Parteikürzel hat, dann ist es taktisch unklug eine NPD zu verbieten - immerhin haben wir noch eine freie Meinungsäußerung, wenn man als Partei allerdings Angst davor hat, daß der rechte Flügel wegbricht, weil da schon eine Partei existiert, dann sollte man sich auch richtig plamieren mit einem Scheitern bei einem weiteren Verbotsantrag, weil da schon genügend Leute drin sind die in die falsche (richtige?) Richtung agitieren. Ich frage bei Allem: "Wem nützt das?"

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  • Mailyn Pelagio
  • Kommentar 1
  • 06.12.2011 22:18

Falsche Freunde? Dann kann man halb D entlassen. Nur noch lachhaft!

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