Di., 21.05.13

Ressourcen Das Milliardengeschäft mit Wasser

Bei uns kommt Trinkwasser bequem aus der Leitung. Doch fast ein Drittel der Menscheit hat keinen Zug (Foto)
Bei uns kommt Trinkwasser bequem aus der Leitung. Doch fast ein Drittel der Menscheit hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Bild: dpa

Von news.de-Redakteur Herbert Mackert
Wasser - wir brauchen es täglich zum Überleben. Dennoch ist sauberes Trinkwasser längst eine Ware, die für immer mehr Menschen zum Luxusgut wird. Helfen Konzerne bei der Lösung der Probleme, oder machen sie alles nur schlimmer?

125 Liter Trinkwasser lässt jeder Deutsche im Durchschnitt beim Zähneputzen, Duschen und Kaffeekochen jeden Tag durch den Sifon fließen. Würde man diese Menge in 1,5-Liter-Flaschen füllen, könnte man eine kleine Wohnung von 53 Quadratmetern damit vollstellen.

Nimmt man das sogenannte virtuelle Wasser hinzu, ergeben sich sogar 5288 Liter, die jeder Deutsche täglich wegspült. Der Begriff bezieht auch das für die Herstellung von Produkten verbrauchte Wasser ein. Pro Jahr macht das knapp zwei Millionen Liter, wie der Umweltverband WWF ausgerechnet hat - das sind 2000 Kubikmeter Wasser, von denen jeder eine Tonne wiegt.

Für die Mehrzahl der Menschen ein unvorstellbarer Luxus. Bereits heute hat ein Sechstel der Menschheit, 1,2 Milliarden Menschen, nicht genug sauberes Wasser zum Trinken. Der Bedarf an Wasser steigt mit zwei bis drei Prozent jährlich doppelt so schnell wie die Weltbevölkerung.

Voraussichtlich bis zu sieben Milliarden Menschen in 60 Ländern werden zur Mitte des Jahrhunderts unter akuter Wasserknappheit leiden, heißt es im Weltwasserbericht der Vereinten Nationen.

Hinzu kommen Klimawandel, Verschwendung und die Verschmutzung von Flüssen. Etwa die Hälfte des kostbaren Elements geht nach Schätzung von Experten auf dem Weg zum Verbraucher verloren.

Die Versorgung mit Wasser ist für Experten die zentrale Aufgabe des 21. Jahrhunderts. Kein Wunder, dass auch profitorientierte Konzerne ihr Interesse an dem riesigen Markt anmelden. Es gibt viel zu tun: Staudämme und Meerwasserentsalzungsanlagen müssen gebaut, Wasserrohre erneuert werden. Oder neue Pflanzen gezüchtet werden, die weniger Wasser brauchen. Aber darf mit der Knappheit der lebenswichtigen Ressource Geld verdient werden?

Lesen Sie auf Seite 2, warum viele Kommunen ihre Wassernetze wieder zurückhaben wollen

Deutschlandweit werden bereits 40 Prozent des Trinkwassers von Unternehmen verkauft, die ganz oder zum Teil in privater Hand sind. Privaten Wasseranbietern eröffnen sich enorme Wachstumschancen, an denen sie auch Privatanleger in Form von Wasserfonds und -zertifakte teilhaben lassen wollen. Umgekehrt sehen auch viele Kommunen in einer Privatisierung Chancen. Mit Blick auf ihre klammen Kassen ziehen sie den Verkauf ihres Wassernetzes oder Anteilen daran vor - in der Hoffnung, einen starken Partner für die anstehenden Millioneninvestitionen in dessen Instandhaltung zu gewinnen.

Für Grüne, Umweltschutzverbände und Globalisierungsgegner ist diese Hoffnung trügerisch, ein kurzfristiges Denken mit negativen Folgen. BUND-Wasserepxerte Sebastian Schönauer warnt, Kommunen dürften nicht die Kontrolle über «das Lebensmittel Nummer eins» aus der Hand geben und aus Finanznot an Private übergeben.

Druck auf Kosten und Preise


«Es sind immer die alten Sprüche, dass ohne Privatisierung wichtige Investitionen nicht mehr zu schaffen seien», sagt Schönauer im news.de-Gespräch. Seit ihrem Beginn Anfang der 1990er Jahre habe sich die Privatisierung von Wasserwerken als fataler Eingriff in die öffentliche Daseinsvorsorge erwiesen. Sein Urteil ist unmissverständlich: «Das taugt nichts!» Während mit einem Kommunen ihre Investitionen mit dem für Kommunalkrediten üblichen Zinssatz von knapp fünf Prozent kalkulierten, hätten Privatinvestoren eine Gewinnerwartung von 18 Prozent. «Daran sehen Sie schon, welcher Druck auf Kosten und Preise entsteht.»

Inzwischen, so Schönauer, habe eine «Welle der Rekommunalisierung» eingesetzt. Viele Kommen wollten nun ihr Tafelsilber zurück, um wieder Herr über das Netz und die Quellen zu sein. Und über den Wasserpreis. Beispiel Berlin: Dort stieg der Wasserpreis allein im vergangenen Jahr um 25 Prozent, inzwischen liegt er mit 2,17 Euro pro Kubikmeter 40 Prozent über dem Tarif der Münchner Stadtwerke (1,54 Euro).

Das Bundeskartellamt ermittelt gegen die Berliner Wasserbetriebe wegen des Verdachts missbräuchlich überhöhter Preise. Das Land Berlin hatte 1999 die Hälfte der bis dahin landeseigenen Wasserbetriebe für 1,7 Milliarden Euro an den Energiekonzern RWE und den Umweltdienstleister Veolia verkauft. Mit einem Volksbegehren wollten die Berliner die Offenlegung der geheimen Kaufverträge erzwingen, der Senat kam dem zuvor und stellte die Verträge inzwischen ins Internet.

Im Verzicht auf die Privatisierung sieht BUND-Experte Schönauer für die Kommunen nicht nur die Kontrolle über den Preis gewahrt, sondern auch über die Wasserquellen. Denn 70 Prozent des Wassers werden in der Landwirtschaft verbraucht. Viele Bauern bohrten in Eigenregie nach Wasser. «Den Raubbau am Wasser zum Beispiel durch solche Schwarzbrunnen kann die Kommune viel besser verhindern als ein privater Anbieter», ist Schönauer sicher.

Lesen Sie auf Seite 3, wieso Wasser anders als Gas und Strom nicht durch andere Netze geleitet werden kann

Auch die Globalisierungsgegner von Attac warnen immer wieder vor einer Privatisierung der Wasserversorgung. Anders als bei Strom und Gas rechne sich beim Wasser nur der Bau einer Leitung. Die Durchleitung sei nicht möglich, weil Wasser unterschiedliche Qualität habe, eine Vermischung von mehreren Versorgern unmöglich ist. Deshalb sei ein echter Wettbewerb von vornherein nicht möglich. Es bleibe nur die Ausschreibung einer Betriebserlaubnis mit langen Vertragslaufzeiten von mindestens 25 Jahren - damit sich Konzerne überhaupt für ein Investement interessierten.

Die Folgen seien daher private Monopole und ein landesweites Oligopol, das heißt wenige Anbieter, die weitgehend den Markt beherrschen. In Frankreich tun das drei Konzerne, weltweit sind es für Attac sogar nur zwei: Veolia Water und Thames Water.

In Wasseraktien investieren?

Längst haben auch die Finanzmärkte das Geschäft mit dem Wasser entdeckt. Analysten rechnen mit zweistelligen Wachstumsraten für Dienstleister, Ausrüster und Versorger auf dem Wassermarkt. Neben dem Investment in einzelne Wasser-Aktien können Anleger auch in Wasserfonds und Zertifikate investieren.

Einer der bekanntesten ist der «Sarasin Sustainable Water Fund», der in Aktien von Unternehmen investiert, die sich laut Eigenbeschreibung «durch einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser auszeichnen und dabei ökologische und soziale Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigen».

Breiter angelegt sind der ebenfalls angeblich «strengste Nachhaltigkeitskriterien» anwendende Fond «Ökoworld Water for Life» und das Indexpapier «Powershares Palisades Global Water».

Die auf ökologische Anlagen spezialisierte Umweltbank in Nürnberg hat bis auf den «Sarasin Oeko Equity», der zum Teil in Wasserversorgung investiert ist, keine Wasserpapiere im Portfolio. «Ein reines Wasserprodukt bieten wir nicht an», erklärt Banksprecher Oliver Brandt auf news.de-Anfrage. Grund sei jedoch nicht, dass dies möglicherweise gegen die Wertmaßstäbe der Bank verstieße, vielmehr beinhalteten reine Wasser-Investmentfonds aufgrund ihrer Spezialisierung ein höheres Risiko für Anleger. Unter Nachhaltigkeitgesichtspunkten spreche jedoch nichts gegen ein reines Wasserinvestment, sofern die Titelauswahl strengen Auswahlkriterien unterliege.

Wer bei Investments in die Wasserversorgung Bauchschmerzen hat, sollte sich dennoch lieber andere Branchen für seine Geldanlage suchen.

che/news.de

Leserkommentare (21) Jetzt Kommentar zum Artikel schreiben
  • Tantalus
  • Kommentar 21
  • 21.11.2010 10:58
 Antwort auf Kommentar 20

Ist ihnen noch nicht aufgefallen, dass wir den Wasserkrieg schon haben? Oder bezahlen Sie gerne die exorbitanten Preise, die Ihnen die Wasserwerke abverlangen?

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 20
  • 19.11.2010 15:29
 Antwort auf Kommentar 18

Ja,lieber hpklimbim, Wasser ist Voraussetzung von Leben. Und trotzdem steht die Gesamtmenge in Liter gemessen fest. Wasser ist ni. vermehr- aber auch ni. verringerbar. Natürlich schwankt die Verfügbarkeit des Wassers. Möglicherweise kann Entsalzung oder Wassermanagement(!)zur Vermehrung von Süßwasser und daher zu neuen menschlichen Lebenschancen führen.Aber die Knappheit beseitigt kein Mensch mit dem Gejammer,der eine verbrauche zuviel Wasser, diese Menge fehle daher dem anderen.Würde das stimmen, so hätten wir schon lange einen Wasserkrieg.So in anderem Zusammenhang schon Th. Hobbes.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 19
  • 19.11.2010 11:53
 Antwort auf Kommentar 17

ff Und diese verabscheuungswürdige Moral der linken Lehre stört langsam. Der Reichtum wird angeklagt. Aber den Armen wird nicht geholfen. Jedoch dann auch noch denjenigen einen Vorwurf zu machen, die Abhilfe (macht das nur des Reibach willens) leisten, haut dem Fass den Boden aus. Dies marxistische Leier macht nicht nur nichts, sondern klagt an. Daher ist Kritik an der marxistischen Urteilskraft geboten. Und nicht nur auf dem Gebiet des Wassers, sondern überall wo diese Ketzer auftreten. Die Argumente sind immer die gleichen: in der Wirtschaft,Bildung, Wissenschaft, Kunst, Kultur, usw.

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  • hpklimbim
  • Kommentar 18
  • 19.11.2010 11:48
 

Wasser ist im Gegensatz zu Öl, Gold oder Bargeld eine Sache, die von der gesamten Natur gebraucht wird. Ohne Wasser kein Leben, gleich welcher Form. Der Mensch ist nicht berechtigt, hier Eingriffe derart vorzunehmen, die eine gezielte Verknappung gleich aus welchem Grund zur Folge haben könnte.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 17
  • 19.11.2010 11:43
 

Der Artikel beginnt mit Hinweisen auf Gepflogenheiten von Deutschen im sorglosen Umgang mit Wasser. Übergeleitet wird sodann auf Knappheitsverhältnisse in anderen Zonen der Erde, denen der deutsche Wasserumgang als Luxus erscheint. Damit wird behauptet, der Wasserumgang hier sei für die Wasserknappheit dort verantwortlich und die Durstleider wären deshalb auch noch dem Zugriff von raffgierigen Konzernen ausgesetzt. Das ist eine marxistische Vortragsweise, die mit dem natürl. Süßwasserkreislauf, dem Bedarf in Knappheitsgebieten und den Wirtschaftsinteressen von Investoren nichts zu tun hat.ff

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  • hpklimbim
  • Kommentar 16
  • 19.11.2010 06:44
 Antwort auf Kommentar 15

Was Sie gelesen haben wollen, weiß ich nicht. Der vorstehende Artikel kann es jedenfalls nicht gewesen sein. Und was die zukünftig eventuell künstlich hergestellte Verknappung eines lebensnotwendigen Produkts mit den von Ihnen vertretenen Ansichten zu tun haben soll, ist auch nicht nachvollziehbar. Was bleibt, ist dumpfes und hohles Geseiere. Zumindest mal hier in diesem Fall.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 15
  • 18.11.2010 17:03
 Antwort auf Kommentar 14

In dem Bericht geht es überhaupt nicht um die Probleme der Wasserversorgung in der Welt. Es geht einzig und allein um den Vorhalt an die Adresse der Deutschen, dass sie im Luxus leben und wohl auch, dass dies auf Kosten der Benachteiligten geschieht. Und dies ist die typische Stimmungsmache der Modernisierungsgegner,also der Unruhestifter, die als Wohlstandszöglinge zur Faulheit erzogen, den Deutschen ein schlechtes Gewissen einreden wollen. Es gilt: Faulheit und Apathie sind keine Gründe, die der Handlungsethik des Fleißes und einer hierauf aufbauenden Lebensplanung vorgehalten werden dürfen.

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  • Michel1966
  • Kommentar 14
  • 18.11.2010 13:12
 Antwort auf Kommentar 9

Ich glaube man sollte das Differenzieren. Wenn mehr als 40% der Weltbevölkerung keine ausreichende sanitäre Versorgung haben - und in der ganzen Welt die Wasserversorgung in Deutschland an der Stitze steht, sollte man merken, dass es Unterschiede gibt. In dem Bericht geht es um die WELT (also alle) - nicht nur um die Versorgung in Deutschland. Die Kosten, der weltweite Handel, sowie Firmen die Länderübergreifend arbeiten sollte man auch betrachten. Und nicht zu vergessen die Börse - denn da wird eben gezockt - und dort zählt nur der Profit. Alles andere steht in dem Bericht.

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  • hpklimbim
  • Kommentar 13
  • 18.11.2010 12:24
 Antwort auf Kommentar 9

Wenn Sie schon so gut sind im Verbreiten von Erklärungen Anderer, dann könnten Sie bestimmt beim Thema Rentenversicherungsbeiträge auch erklären, warum die (angeblich) noch nie gereicht haben, und wir jetzt bis 67 arbeiten sollen. Es gibt ja auch ausreichend Lebensmittel, trotzdem hungern über 1 Mrd. Menschen, und es werden Kriege inszeniert. Nicht die Frage, wie viel von einer Sache da ist, bestimmt das Leben. Sondern mittlerweile nur noch die, wie und zu welchem Zweck eine Sache verwaltet und von einigen Wenigen künstlich verknappt oder der Markt zur Steigerung der Armut überschwemmt wird.

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  • RAGNAROEKR
  • Kommentar 12
  • 18.11.2010 11:31
 

Das Geseiere mit Knappheit, Preis und Gewinn bei jedem Thema geht viel zu wenigen auf den Geist. Und Klinge hat Recht, es gibt einen Wasserkreislauf. Dieser löst das angebliche Verteilungsproblem nicht. Aber auch die Geschwätzigkeit von moralinsauren Gutmenschen löscht keinen Durst. Und selbst wenn ER die 10-fache Menge Wasser verbraucht, haben Durstzonen nicht mehr Wasser. Die Hirngespinste mißratener Wohlstandszöglinge entspringt ihrer Unfähigkeit zur Leistung. Die Handlungsunfähigkeit macht den moralisierenden Großkotz in der Politik aus. Schämt Euch!

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  • Tantalus
  • Kommentar 11
  • 18.11.2010 09:13
 Antwort auf Kommentar 9

Werden Sie für den Unsinn, den Sie hier verbreiten bezahlt?

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  • tien
  • Kommentar 10
  • 18.11.2010 07:49
 

Komisch...ich habe letzten gerade einen Bericht im TV gesehen, da sagte man, das wir Deutsche zu viel Wasser gespart haben und deshalb das Wasser teurer geworden ist. Und es gäbe genug Wasser auf der Welt. Das schon trinkfertige Wasser wird wieder auslaufen gelassen ......lachhaft, wir sparen und als dank wird es teurer....

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  • klinge
  • Kommentar 9
  • 18.11.2010 00:31
 

An alle Foristen, die hier törichte Fragen an mich stellen. Sie sind schon geistig auf den Trick oder Betrug, aus was für Gründen auch immer, hereingefallen und deshalb kann ich Ihnen nicht weiterhelen. Wer kein Wasser sieht oder es befehlsmäßig nicht sehen will, dem ist nicht zu helfen. Man darf in Wikipedia sein Gehirn nicht nur mit Statistiken u. Zahlen beladen, die von den Panikern bewusst zum Schrecken verbreiten, allerdings rein Statistisch in etwa stimmen, aber insgesamt bedeutungslos sind. Wir haben einen Wasserkreislauf und Wasser ohne Ende. Natürlich muss man Trinkwasser aufbereiten.

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  • Michel1966
  • Kommentar 8
  • 17.11.2010 19:42
 

... wird. Die Kosten zur Entsalzung von Meerwasser sind sehr hoch. Des Weiteren haben wir auch trotz der Kläranlagen Chemische Substanzen im Wasser die langfristig unser Leben verändern. Schau mal im Internet nach Östrogenen und Hormone im Wasser - http://www.berlin.de/special/umwelt/hormone-im-wasser/ - und lies mal über die Weichmacher in Plastikflaschen. Vielleicht wirst Du dann auch merken, dass viele Menschen alles als SICHER ansehen ohne sich Gedanken zu machen und zu hinterfragen, ob es wirklich so ist. Und vor allem WIE LANGE und zu welchem Preis.

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  • Michel1966
  • Kommentar 7
  • 17.11.2010 19:37
 Antwort auf Kommentar 2

Anscheinend weißt Du nicht, wieviel Wasser ein Mensch verbraucht. Wenn Du den Artikel genau gelesen hättest, wäre Dir vielleicht die Zahl 5288 Liter (pro Person in Deutschland) aufgefallen. ANTONIETTA hat es auch geschrieben wo das VIRTUELLE Wasser verbraucht wird. Für die Herstellung eines Autos benötigt man bis zu 200.000 Liter Wasser (pro Auto - und davon gibt es viele - und es werden mehr). Für die Herstellung eines Computers werden ca. 30.000 Liter Wasser verwendet. Wasser wird teilweise verschmutzt oder verschwindet im Meer - wovon nur ein Teil wieder verdunstet und so zu Trinkwasser ...

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  • Tantalus
  • Kommentar 6
  • 17.11.2010 19:33
 Antwort auf Kommentar 1

Ich sehe das ganz so wie Sie. Aber es ist unsere Schuld, wenn wir uns Wasser teuer verkaufen lassen. In Berlin gibt es eine Bewegung, die sich gegen diesen Wahnsinn stellt und ich hoffe mit viel Erfolg.

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  • Felix Kroll
  • Kommentar 5
  • 17.11.2010 18:33
 Antwort auf Kommentar 2

Wo soll denn das unendlich viele Wasser zu finden sein?

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  • ottone
  • Kommentar 4
  • 17.11.2010 15:35
 

Der TAAV Eisenach/Erbstromtal kassierte bisher schon 2,24 Euro netto pro Kubikmeter Wasser. Jetzt ist rückwirkend ab Februar 2010 eine Erhühung um etwa 0,50 Euro ins Haus geflattert!

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  • Antonietta
  • Kommentar 3
  • 17.11.2010 15:09
 

15.500 Liter Wasser = 1 Kilo Fleisch, 900 Liter Wasser = 1 Kilo Kartoffeln Die Hälfte des weltweiten Trinkwassers geht in die Massentierhaltung. Für ein Kilo Rindfleisch werden 15.500 Liter Wasser verbraucht. Das entspricht 21 Jahre Trinken. Jeden Tag 2 Liter!

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  • klinge
  • Kommentar 2
  • 17.11.2010 14:36
 

Kommentar 1: Schachsinn, weil das Argument einfach von einigen Geschäfte - u. Panikmachern übernommen wurde. Wasser ist das wichtigste Lebensmittel und es gibt mehr als der Mensch jemals verbrauchen kann. Manchmal und imer öfter gibt es sogar zuviel. Die Besitzlosen von elemtaren Bodenschätzen, meinen nun mit Wasser das gleiche Geschäft machen zu können wie z.B. mit Erdöl gemacht wird. Man macht also Panik. Wer an so etwas glaubt, ist selbst schuld. Man vergisst, dass nichts auf dieser Erde verschwindet und das es einen Wasserkreislauf gibt. Das Problem ist die Verteilung, aber lösbar.

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  • hpklimbim
  • Kommentar 1
  • 17.11.2010 13:35
 

Nicht die Frage der Verfügbarkeit von Öl wird den nächsten Krieg auslösen, sondern das Problem des Wassers. Und maßgeblich dazu beitragen wird die Unkalkulierbarkeit der gezielt künstlichen Verknappung durch das Kapital.

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