Sparkasse gegen Obergrenze beim Geldabheben
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Ist das denn so schwer? Die Banken haben sich immer noch nicht auf eine einheitliche Regelung bei der Automatengebühr einigen können. Jetzt blockieren die Sparkassen eine Höchstgrenze. Sie wollen statt dessen auf die Kosten hinweisen.
Im Streit um die Abhebe-Gebühren an Geldautomaten fremder Institute lehnen die Sparkassen eine einheitliche Obergrenze weiter ab. Stattdessen fordert Bernd M. Fieseler, Vorstandsmitglied beim Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV), «ein transparentes Entgeltsystem, bei dem der Kunde unmittelbar vor der Fremdabhebung erfährt, was diese Leistung kostet». Er gehe davon aus, dass sich Sparkassen, Banken und Volksbanken auf eine solche Lösung einigen können. Der Schritt werde zu Wettbewerb und «zu deutlich niedrigeren Preisen» führen.
Nach Kritik an horrenden Gebühren für fremde Kunden bei einigen Instituten hatte sich das Bundeskartellamt im Frühjahr eingeschaltet. Eine von der Kreditwirtschaft vorgeschlagene Maximalgebühr von fünf Euro pro Abhebung lehnte die Behörde Anfang Juli als zu hoch ab. Sie verlangte ein neues Konzept bis Ende August. Für Kunden, die nicht bei der Hausbank oder einer Partnerbank abheben, kostet eine Transaktion nach Angaben der Verbraucherzentralen bisher durchschnittlich sieben Euro.
mat/reu/news.de/dpa
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