Künstliche Knie und Hüften wie am Fließband
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In Deutschlands Kliniken werden Knie- und Hüftprothesen wie am Fließband eingesetzt. Die Krankenkasse Barmer GEK schlägt nun Alarm: Möglicherweise kommen zu viele Patienten unters Messer. Gesamtkosten: 3,5 Milliarden Euro.
Allein im vergangenen Jahr bekamen 209.000 Patienten eine neue Hüfte, 175.000 eine Knieprothese. Psychische Erkankungen nehmen zu. Das geht aus dem Krankenhaus-Report 2010 der Barmer GEK hervor. «Wenn das so weitergeht, haben bald alle 60- bis 65-jährigen Rentner ein neues Knie oder eine neue Hüfte», sagte der Vizechef der Kasse, Rolf-Ulrich Schlenker.
Inklusive Nachbehandlungen hätten diese Eingriffe pro Jahr Kosten von rund 3,5 Milliarden Euro verursacht - rund zwei Prozent aller Ausgaben der gesetzlichen Kassen. Möglicherweise werde öfter als nötig operiert, sagte Schlenker.
Seit Beginn der Erhebungen vor sieben Jahren habe es 18 Prozent mehr solche Eingriffe an der Hüfte und sogar 52 Prozent mehr am Knie gegeben. Rechne man heraus, dass in dieser Zeit die Gesellschaft auch im Schnitt älter wurde, habe es «altersbereinigt» immer noch ein Wachstum von 9 beziehungsweise 43 Prozent gegeben, sagte Schlenker.
Verweildauer im Krankenhaus sinkt
Die Autorin der Studie, Eva Maria Bitzer, sagte, es würden wohl auch leichtere Fälle operiert als früher. Mehr als die Hälfte der Patienten mit neuer Hüfte seien 75 Jahre und älter. Als weiteren Grund für die Zunahme nannten die Experten auch das immer stärker um sich greifende Übergewicht, das die Gelenke schädige. Die Forscher betonten, ihre Berechnungen seien repräsentativ für alle Versicherten.
Insgesamt werden die Patienten immer früher aus dem Krankenhaus entlassen. So sank die Verweildauer je Klinikaufenthalt seit 1990 von im Schnitt 13,4 auf 8,5 Tage.
Psychische Erkrankungen hätten Kreislauferkrankungen als häufigste Diagnosegruppe abgelöst, so die Krankenkassen. Im Schnitt sind die Bundesbürger laut Report auch länger wegen psychischer Leiden in der Klinik als wegen Krebs oder Krankheiten des Kreislaufsystems. Bei Männern liegt die Verweildauer wegen psychischer Störungen in einer Klinik im Schnitt bei 20 Tagen, bei Frauen bei 26 Tagen. Bei den übrigen Diagnosen sind die Patienten zwischen durchschnittlich 4,7 und 10,2 Tagen im Krankenhaus.
mac/ivb/news.de/dpa
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Wohl dem ,der so etwas nicht in Anspruch nehmen muß !Soll der Patient mit ewigen Schmerzen laufen oder gar einen Rollstuhl benutzen ? Man kann froh sein ,daß es so etwas gibt .Man hat vergessen die jungen Leute hinzu zu fügen ,da gibt es auch schon etliche ,die nämlich einen Unfall hatten . Was meinen Sie ,wie froh die sind ,daß es so was gibt .Nicht laufen können ist schlimm Derjenige der den Artikel verfaßt hat ,na der ist bestimmt so drauf ,daß er es nie braucht !!!
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