Hypo Real Estate droht Scheitern
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Kurz vor der Veröffentlichung der Banken-Stresstests steigt in Europa die Nervosität: Konnten die Banken die Anforderungen erfüllen? Die deutsche Dauer-Krisenbank HRE scheitert nach Medienberichten - sie wird demnächst aufgespalten.
Als einzige deutsche Bank droht die verstaatlichte Immobilienbank Hypo Real Estate beim Stresstest unter europäischen Banken durchzufallen. Die HRE scheitere an den Kriterien der Bankaufsichtsbehörden, berichteten mehrere Zeitungen am Mittwoch übereinstimmend. Die HRE wollte sich auf Anfrage nicht dazu äußern.
Allerdings hält sich die Aussagekraft eines negativen Testergebnisses für die HRE in Grenzen, da die Bank in ihrer bisherigen Form ohnehin nicht mehr lange bestehen wird. Zudem hat sie bereits weiteren Kapitalbedarf in Milliardenhöhe angemeldet.
Am Freitag veröffentlicht der Ausschuss der europäischen Bankaufsichtsbehörden (CEBS) die Test-Ergebnisse. Geprüft wird unter anderem die Widerstandskraft der Banken, falls die gesamtwirtschaftliche Entwicklung deutlich schlechter ausfallen sollte als erwartet. Zu den deutschen Kandidaten der europaweit 91 Banken gehören neben Deutscher Bank, Commerzbank und Postbank auch Landes-und Genossenschaftsbanken wie WestLB, DZ Bank und WGZ Bank.
Mehr als die Hälfte des Geschäfts muss in eine Bad Bank
Die HRE hat bereits beschlossen, mehr als die Hälfte ihres Geschäfts in eine sogenannte Bad Bank auszulagern, um sich damit von Altlasten zu befreien. Die auf Großprojekte spezialisierte Bank ist nach der knapp verhinderten Pleite im Herbst 2008 und Hilfen von mehr als 100 Milliarden Euro seit dem vergangenen Jahr vollständig im Staatsbesitz. Der Konzern steckt noch immer tief in den roten Zahlen und sieht frühestens 2012 eine Rückkehr in die Gewinnzone. Unter dem Strich häufte die HRE bis zum Jahresende 2009 einen Verlust von rund 2,2 Milliarden Euro an.
Die genauen Umstände des knapp verhinderten Zusammenbruchs der HRE beschäftigen derzeit die Münchner Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen gegen den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Kurt Viermetz wegen des Verdachts der unrichtigen Darstellung der Unternehmensverhältnisse wurden inzwischen aber eingestellt, wie eine Sprecherin der Münchner Staatsanwaltschaft sagte. Sie bestätigte damit einen Bericht des Bayerischen Rundfunks. Ihm sei keine Straftat nachzuweisen gewesen. Die Ermittlungen gegen den früheren Vorstandschef Georg Funke dauern aber an.
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Lügen sind das. Ein weiteres Vertuschungsspiel hat begonnen. Die Verstaatlichung der HRE war nicht dem System des Geldes geschuldet, sondern wegen Archivierung krimineller Papiere. Vielleicht war HRE sogar die Bad Bank, um den Schaden zu begrenzen oder die Akten zusammen zu halten. RAGNAROEKR wendet sich mit Ekel von diesen Machenschaften ab.
jetzt antwortenKommentar meldenbereits 100 Milliarden verschluckt.Die Hälfte jetzt noch in eine Bad-Bank und 2,2 Milliarden Verlust.Zahlen soll das alles der Steuerzahler durch alle nur erdenklichen Abzocken und Streichungen.Schämen sich die Politiker immer noch nicht die Verursacher nun endlich zur Kasse zu bitten statt die eigenen Bürger auszusaugen um ihre größenwahnsinnigen Ideen weiter zu verwircklichen und überall als der gute Geldgeber dastehen zu wollen? Die Gesellschaft ermöglicht den Politikern in geeigneter Form zu gestalten-aber für die Gesellschaft und nicht für Lobbyisten.
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