So., 12.02.12

Prognose Problemzone Ostdeutschland

Artikel vom 01.07.2010

Ostdeutschland liegt im Vergleich zu den meisten Regionen in Westdeutschland noch weit zurück. Und das wird sich aufgrund des Fachkräftemangels auch nicht verbessern, schätzen Ökonomen. Ihre Lösung: mehr Einwanderer.

Zwanzig Jahre nach der deutschen Währungsunion hat das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) vor einer erneuten Deindustrialisierung Ostdeutschlands gewarnt: «Die Gefahr besteht, weil uns immer weniger Fachkräfte zur Verfügung stehen. Das wird den Kampf um die besten Köpfe verschärfen», sagte der IWH-Ost-Experte Udo Ludwig der Berliner Zeitung.

Ursache für den befürchteten Fachkräftemangel seien die stagnierende Ostwirtschaft und der demografische Wandel, der in den neuen Ländern besonders dramatisch sei. Um dem Bevölkerungsschwund entgegenzuwirken, müsse man «durchgängige Ausbildungssysteme schaffen, damit die Unternehmen stetig guten Facharbeiternachwuchs erhalten», forderte Ludwig. Das werde aber nicht reichen. Viele junge, qualifizierte Leute würden schon deshalb in den Westen gehen, weil sie dort viel besser verdienen. Deshalb brauche der Osten «mehr Einwanderer, vor allem aus unseren östlichen Nachbarländern», forderte der Wirtschaftsforscher.

Fundamentale Fehler bei der Wiedervereinigung würden sich noch heute negativ auswirken: «Es gibt einen langen Schatten der Treuhand-Privatisierung», sagte Ludwig. Der zeige sich vor allem darin, dass die wirtschaftliche Basis im Osten viel zu klein ist.

mat/reu/news.de/ddp
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Prognose: Problemzone Ostdeutschland » Wirtschaft » Nachrichten

URL : http://www.news.de/wirtschaft/855063422/problemzone-ostdeutschland/1/
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Leserkommentare (3)
  • Kommentar: 3
  • 20.09.2010 14:22
von
hellboy

Blühende Landschaften? haha, -die Ossis wurden doch kräftig ver-Kohlt!

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  • Kommentar: 2
  • 22.07.2010 09:36
von
alfgarfield

Aber Hallo, Ostdeutschland als Sammelbecken für Ausländer? Da könnt Ihr gleich ne Sammelbestellung auf Neu-Mitglieder für die NPD auf geben. Die Problemlösung lautet ganz einfach in Bildung und ergebnisorientierte Forschung Geld stecken. Was mit den neuen Ausländern wollt, ist die Schaffung eines Billiglohnland Ost-Deutschland. Ähnlich Malaysia oder China. So schafft die marode deutsche Industrie auf kurze Zeit noch Gewinne. Die damit folgenden Migrationsprobleme werden dabei verschwiegen oder geleugnet. Da hilft nur kurzer Prozess - Die aktuelle Regierung abwählen!

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  • Kommentar: 1
  • 01.07.2010 18:21
von
Frank Schusterbach

weil die jungen leute in den westen wandern brauchen wir im osten mehr zuwanderer? wie wäre es mit ner vernünftigen bildung mehr förderung bessere lernbedingungen und gleiche bezahlung wie im westen?, dann müssten wir auch nicht die familien der zuwanderer durch asylgelder mitbezahlen ach ne dann wären wir ja ein geeinigtes deutschland haha armes deutschland

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