Zwei Prozent mehr für Klinikärzte
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Nach Streiks und wochenlanger Funkstille ist der Tarifstreit an kommunalen Krankenhäusern beigelegt: Die Ärzte bekommen zwei Prozent mehr, darüber hinaus gibt es eine Einmalzahlung und Zuschläge.
Im Tarifstreit um mehr Geld für die Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern gibt es eine Einigung. Das erklärten übereinstimmend der Sprecher des Marburger Bundes, Hans-Jörg Freese, sowie die Arbeitgeberseite.
Danach sollen die rund 55.000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern in Deutschland zwei Prozent mehr Gehalt bekommen. Die Erhöhung soll rückwirkend zum Mai für 20 Monate gelten, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur in Berlin aus Teilnehmerkreisen. Darüber hinaus soll es eine Einmalzahlung von 400 Euro sowie einen Zuschlag für Bereitschafts- und Notdienste von 25 Prozent geben.
Tausende Klinikärzte hatten mehr als drei Wochen lang bundesweit an zahlreichen kommunalen Kliniken gestreikt. Der Tarifstreit dauerte bereits seit Januar an. Die Verhandlungen waren mehrfach abgebrochen worden. Am Montag nahmen die Delegationen die Gespräche nach wochenlanger Funkstille wieder auf. Zuvor hatten rund 5000 Klinikärzte in Frankfurt am Main für mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen demonstriert.
Der Marburger Bund forderte zuletzt für die Ärzte an den rund 800 kommunalen Kliniken im Schnitt fünf Prozent mehr Geld und eine bessere Bezahlung von Bereitschaftsdiensten. Die Arbeitgeber boten Anfang April 2,9 Prozent an sowie eine Erhöhung der Bezahlung von Bereitschaftsdiensten um 16 bis 24 Prozent und die Einführung eines Nachtarbeitszuschlags.
che/cvd/ivb/news.de/ap/dpa
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Hoffentlich haben die nun genug und machen keine krummen Sachen mehr .
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