Anlegen nach der Wirtschaftskrise
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Von Oliver Mest
Artikel vom 19.03.2010
Gehe ich wieder an die Börse mit meinem Ersparten oder lasse ich es lieber? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Anleger, die durch die Kursverluste in der Krise sehr verunsichert sind. Wer sich zum «Börsengang» entscheidet, sollte drei Dinge beherzigen.
Zum einen macht es keinen Sinn, jetzt Trends hinterherzulaufen. Am erfolgreichsten an der Börse sind diejenigen, die eine eigene Anlagemeinung haben. Ideal als Investment sind zum Beispiel Aktien solcher Firmen, bei denen man sich vorstellen kann, dass dieses Unternehmen auf Dauer etwas produziert, was die Menschen brauchen. Oder weil man denkt, dass das Unternehmen sich durch etwas auszeichnet, was andere nicht haben und die Produkte einzigartig sind. Wenn es solche Unternehmen derzeit nicht gibt, dann sollte man das Investment verschieben.
Der zweite Punkt: Wenn es um die Frage «Kaufen oder nicht?» geht, dann geht es auch um die Frage «Wie sichere ich mich ab?». Millionen Anleger haben in der Vergangenheit viel Geld verloren, weil die Absicherung fehlte. Spekulationsgeschäfte - und dazu zählt nun einmal der Kauf von Aktien, Fonds und Zertifikaten - müssen abgesichert sein. Es muss sichergestellt sein, dass die Bank Papiere sofort verkauft, wenn sie sich deutlich schlechter entwickeln, als der Anleger es geplant hatte. Solche Absicherungsmechanismen («Stop Loss») lassen sich automatisch einrichten und sind ein Muss für jeden Anleger.
Und zum Dritten sind die Kosten ein entscheidender Punkt beim Anlageerfolg. Selbst in Zeiten kostenloser Depots und niedriger Trading-Gebühren schaffen es manche Filialbanken, mit wahren «Apothekenpreisen» aufzuwarten. Der Gewinn beim Handel mit Wertpapieren liegt nun einmal (auch) im Ein- und Verkauf. Wer Fonds oder Aktien mit einem prozentualen Aufschlag von bis zu sechs Prozent kauft, der ist schon beim Start sechs Prozent im Minus. Erst wenn die aufgeholt worden sind, ist an Gewinn überhaupt zu denken. Erfolgreiche Anleger nutzen günstige Anbieter, die die Gebühren deutlich drücken können: Durch niedrigere Provisionssätze, beim Kauf von Fondsanteilen, oder aber durch den Handel an der Börse, der bis zu 90 Prozent gegenüber dem Kauf vom Fondsanbieter spart.
mat/san/ivb/news.de/ddp
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Anlegen des eigenen Geldes ist so eine Sache:Will ich ruhig schlafen können-oder ist die Gier nach ein paar Prozente mehr größer? Nach Jahrzehnte langer eigener Erfahrung würde ich raten zu ersterem: Mündelsichere Geldanlagen in gut verzinslichen Wertpapieren, z.B.Bundesschatzbriefe, Pfandbriefe u.Kommunalobligationen und dergleichen-auch verschiedene Investmentobligationen z.B.von UNION-Investment würde ich vorziehen! Alles andere sorgt nicht unbedingt für einen bekömmlichen Schlaf!Selbst diese Anlageformen gut gestreut!Mit den üblichen Sparbuchzinsen kann man leider keinen Staat mehr machen.
jetzt antwortenKommentar meldenScheinbar sind ja noch einige Leutchen übrig geblieben, die sich die Frage stellen können, ob sie kaufen.... Nur zu, lasst es euch auch noch wagnehmen!
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