SPD wirft Brüderle Untätigkeit vor
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Das Gezerre um den deutschen Traditionsautobauer war schon während der Bundestagswahl Teil des parteipolitischen Streits. Jetzt flammt der Konflikt erneut auf. Im Visier ist der Bundeswirtschaftsminister.
In der Debatte um Staatshilfe für Opel hat der Vorsitzende des Forums Ostdeutschland der SPD, Wolfgang Tiefensee, Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) Untätigkeit vorgeworfen. Bei einem Besuch im Werk in Eisenach habe er festgestellt, dass sich Brüderle weder genug um den traditionsreichen Autobauer noch um das Werk in Thüringen kümmere. «Die Rettung von Opel muss Chefsache sein. Stattdessen lässt Brüderle die Zeit davonlaufen und delegiert die Arbeit an seine Beamten», sagte Tiefensee. «Ich sehe den Minister hier in der Pflicht.»
Tiefensee kritisierte, in Sachen Opel sei wegen der Untätigkeit Brüderles Stillstand eingetreten. Es müssten sich alle Akteure zusammensetzen, solle Opel gerettet werden: «Ich unterstütze die Forderung der IG Metall nach einem Runden Tisch für Opel. Die Beteiligten müssen umgehend miteinander ins direkte Gespräch kommen.» Die Stimmung im Opel-Werk, das Tiefensee gemeinsam mit Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) besuchte, beschrieb der Ex-Bundesverkehrsminister als «konzentriert, ernst und auf den langfristigen Erfolg gerichtet».
Der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) hatte zuletzt angekündigt, deutlich mehr Eigenkapital in die Sanierung des angeschlagenen Tochterunternehmens stecken zu wollen. Von Europas Regierungen erhofft sich der Konzern nach eigenen Angaben nun Finanzhilfen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro. Bundeswirtschaftsminister Brüderle hatte zurückhaltend auf die Pläne von GM reagiert. Er gilt als entschiedener Gegner von Staatshilfen für Opel.
seh/ruk/reu/news.de
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Warum muss OPEL zur Chefsache gemacht werden? Wenn sich eine Firma jahrelang Dilettantismus, Phantasielosigkeit, verfehlte Modellpolitik, Überheblichkeit und eine hohe Maßlosigkeit bei den Gehältern leisten kann, so ist es nicht Aufgabe der Politik dies gerade zu biegen. Der Name ist hier Programm O P E L = Ohne Pettern Ewig Letzter. Vetternwirtschaft wohin man sieht, überbezahlte Umorganisierer ihrer Freizeit allenthalben, kreative und fleißige Köpfe werden eingebremst und rausgemobbt, wichtige Entscheidungen völlig an der Sache vorbei entschieden. Also warum muß hier die Politk einspringen? GM hat sich dies seit Jahren geleistet und jegliche Einmischung verbeten. Nun ist es an GM den Karren aus dem Dreck zu ziehen und wenn dies nicht mehr funktioniert bleibt nur noch der Weg in die Insolvenz und der Aufbau einer freien Firma OPEL mit fähigen Mitarbeitern die ihr Geld wert sind. Der Markt hat sich geändert die Firma ist kein Kokon mehr für 30 Arbeitsjahre und mehr. Das sollten auch die Opelaner bereits gemerkt haben. Hier ist umdenken angesagt. Alles andere ist nur noch jammern auf hohem Niveau.
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