Airbus verliert Jahrhundertgeschäft
Wollen Sie wissen, wie es bei dem Thema weitergeht?Wir informieren Sie gerne kostenlos.
Der Airbus-Konzern EADS hat keine Chance mehr auf das «Jahrhundertgeschäft». EADS wollte 179 Tankflugzeuge im Wert von 35 Milliarden Dollar an die US-Luftwaffe liefern. Der US-Partner Northrop Grumman zog das gemeinsame Angebot zurück.
Er begründete das mit unfairen Wettbewerbsbedingungen. Die neue Ausschreibung sei voll auf den Konkurrenten Boeing zugeschrieben worden.
Airbus-Chef Thomas Enders warf der US-Regierung «Voreingenommenheit» vor. «Die jetzige Ausschreibung ist klar maßgeschneidert auf den kleineren und weniger leistungsfähigeren Flieger der Konkurrenz», sagte Enders. «Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Es geht hier nicht mehr um das beste Tankflugzeug und auch nicht um einen fairen Wettbewerb.»
Die US-Luftwaffe muss langfristig 534 Tankflugzeuge ersetzen. Das verspricht ein Geschäft von 100 Milliarden Dollar. Im ersten Los geht es um 68 Maschinen für zwölf Milliarden Dollar und undatierte Folgeaufträge für 111 Flugzeuge. Der EADS-Tanker KC-45 ist vom Großraumflugzeug Airbus A330 abgeleitet und hat bisher alle internationalen Wettbewerbe gegen Boeings KC-767 gewonnen. Die KC-767 basiert auf dem alten Verkehrsjet B767. EADS hatte für den Airbus-Tanker ein eigenes Werk in den USA bauen wollen.
cvd/news.de/dpa
Zum Thema
Thema verfolgen »
Artikel kommentieren
Die Auftragsländer sollen sich mit Airbus über eine Finanzierung geeinigt mehr ...
Die Käuferländer wollen nicht nachbessern. Dem Militärtransporter droht jetzt das mehr ...
... kann tief fallen. Dieser Satz passt zu kaum einem anderen Unternehmen so sehr wie zu Airbus. mehr ...
Wer will da wem einreden, daß die Manager wirklich so bescheuert sind zu glauben, daß die USA sie ins Inlandsgeschäft mit der Army lassen? Diese Vielflieger spielen entweder mit in diesem Thester oder sie sind komplett unfähig denn es ist doch offensichtlich, daß der "freie Welthandel" an der Grenze der USA aufhört. Das mußte China einsehen und auch alle anderen Länder, nur die EADS-Manager wären davon nicht betroffen? So viel Dummdreistheit gehört bestraft!
jetzt antwortenKommentar melden