Moody's stuft Deutsche Bank runter
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Fünf Milliarden Euro Gewinn und trotzdem kein Superzeugnis. Die Ratingagentur Moody's hat die Bonität der Deutschen Bank herabgestuft. Ein Grund dafür ist die Übernahme der Postbank.
Das langfristige Einlagenrating und das Rating der vorrangigen Verbindlichkeiten wurde auf «Aa3» von «Aa1» reduziert, wie die Ratingagentur in London mitteilte. Das Finanzstärke-Rating des Frankfurter Dax-Konzerns liege nun bei «C+» nach «B».
Das Kurzfristrating der Deutschen Bank AG wurde mit «Prime-» bestätigt. Der Ausblick für alle Ratings sei nun stabil. Mit dem Schritt sei die am 19. November begonnene Überprüfung der Langfristratings auf eine mögliche Herabstufung beendet, teilte Moody's weiter mit.
Die Herabstufung begründete Moody's vor allem mit der Kombination von drei Faktoren. Sie nennt hier das Übergewicht der Kapitalmarktaktivitäten und die daraus resultierenden Herausforderungen für das Risikomanagement des Finanzinstituts. Dies setze die Deutsche Bank potenziell Schwankungen bei den Ergebnissen aus, die mit dem bisherigen Rating nicht mehr vereinbar seien.
mat/news.de
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