Bauklötze bringen 63 Prozent mehr Gewinn
Wollen Sie wissen, wie es bei dem Thema weitergeht?Wir informieren Sie gerne kostenlos.
Schaut man auf die Bilanz von Lego, müssen sich Ängste verflüchtigen, die Kinder säßen den ganzen Tag nur vor dem Computer. Der Spielzeug-Konzern hat ein besonders erfolgreiches Jahr hinter sich.
Der dänische Spielwarenkonzern Lego fährt mit seinen Bauklötzen immer höhere Gewinne ein. Wie das nicht an der Börse notierte Unternehmen in Billund (Jütland) mitteilte, brachte das vergangene Jahr einen um 63 Prozent gesteigerten Nettoertrag von 2,2 Milliarden Kronen (296 Mio Euro) ein. Beim Umsatz legte Lego um 22,4 Prozent auf 11,7 Milliarden Kronen zu.
Man habe den globalen Marktanteil bei Spielwaren auf 4,8 Prozent ausgebaut, hieß es weiter. Lego hat wegen der stetig gestiegenen Nachfrage im letzten Jahr die Mitarbeiterzahl um 1670 auf 7058 gesteigert. Wegen der auch für dieses Jahr erwarteten Absatzsteigerungen will das dänische Unternehmen seine Fertigungsanlagen in Dänemark, Tschechien, Ungarn und Mexiko ausbauen.
Konzernchef Jørgen Vig Knudstorp nannte das Ergebnis des letzten Jahres «ausgesprochen zufriedenstellend». Auf einem global stagnierenden Markt für Spielwaren sei es sowohl in Europa wie in Asien, vor allem aber in den angelsächsischen Ländern gelungen, hohe Wachstumsraten zu erzielen und zusätzliche Marktanteile zu gewinnen.
Lego hat sich nach einer längeren Krisenphase wieder stärker auf seine klassischen Basisprodukte konzentriert und damit durchschlagenden Erfolg. 2009 hätten vor allem die Produktlinien Lego City und Lego Star Wars für kräftige Umsatzschübe gesorgt, hieß es aus der Konzernzentrale. Hier war Lego 1932 von einem Tischlermeister für die Herstellung von Holzspielzeug gegründet worden.
seh/news.de/dpa
Zum Thema
Thema verfolgen »
Artikel kommentieren
Gebaut wird im Kinderzimmer immer: Auch im digitalen Zeitalter ist Lego nicht tot zu mehr ...
Mit Spielwaren lässt sich derzeit nur schwer Geld verdienen. Der Branche ist der Spaß abhanden mehr ...
Die Spielwarenindustrie gibt sich wenig einfallsreich. Dafür wird kräftig an Neuauflagen mehr ...