Ausfälle bis Freitag
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Zwei Tage nach dem Pilotenstreik hat die Lufthansa noch mit Flugausfällen zu kämpfen. Im Laufe des Tages fielen rund 400 von 1800 Flügen aus. Zusätzlich behinderten Streiks in Griechenland und Frankreich den europäischen Luftverkehr.
Die Lufthansa will ihren normalen Flugplan am Freitag wieder zu hundert Prozent erfüllen. Für Donnerstag sind 1600 Flüge geplant.
Die Ausfälle beträfen in den meisten Fällen häufig beflogene innereuropäische Strecken, sagte der Lufthansa-Sprecher. Viele Kunden hätten das Angebot zu Umbuchungen auf die nun doch wieder stattfindenden Flüge angenommen. Die Kosten des schon nach einem Tag abgebrochenen Arbeitskampfes der Piloten mochte die Lufthansa nicht beziffern.
Noch kein Termin für neue Verhandlungen
Die Tarifverhandlungen mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) sollen unter Ausschluss der Öffentlichkeit geführt werden. Nach Angaben der VC gibt es noch keinen Termin, obwohl man die Fluggesellschaft bereits am Dienstag schriftlich zu Gesprächen aufgefordert habe. Der Pilotenstreik ist nach einem am Montag geschlossenen Vergleich bis einschließlich 8. März ausgesetzt. Für diesen Zeitraum hat die Gewerkschaft die Freistellung der Mitglieder ihrer Tarifkommission verlangt, damit die Verhandlungen geführt werden können.
An den großen Pariser Flughäfen Charles de Gaulle und Orly fielen derweil wegen Streiks erneut dutzende Flüge aus, zahlreiche andere hatten Verspätungen. Allein die französische Gesellschaft Air France wollte in Orly die Hälfte aller europäischer Verbindungen und Inlandsflüge streichen. Mit dem Streik wollen die Fluglotsen gegen geplante Umstrukturierungen protestieren. Sie befürchten, dass die europäische Umorganisation der Luftraumüberwachung schlechtere Arbeitsbedingungen und Stellenstreichungen zur Folge haben wird. Der viertägige Streik soll bis zum Wochenende andauern.
Von Mitternacht an fielen auch sämtliche Flüge von und nach Griechenland wegen eines Ausstands der Fluglotsen aus. Diese beteiligten sich an Protesten gegen das Sparprogramm der Regierung, die damit gegen die massive Staatsverschuldung ankämpft.
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