26.000 im Warnstreik
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Die heiße Phase läuft an. Im öffentlichen Dienst standen zu Wochenbeginn erneut Warnstreiks auf der Tagesordnung. Verdi-Chef Bsirske drohte den Arbeitgebern auf einer Großdemo mit Streiks.
Vor der Fortsetzung der Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen haben erneut 26.000 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi traten Busfahrer, Erzieherinnen, Verwaltungsangestellte, Mitarbeiter der Müllabfuhr und von Kliniken in acht Bundesländern in den Warnstreik.
Auf einer Kundgebung in Hannover forderte Verdi-Chef Frank Bsirske ultimativ ein Lohnangebot der Arbeitgeber und drohte indirekt mit einem regulären Arbeitskampf. Bei der Fortsetzung der Tarifverhandlungen am Mittwoch, Donnerstag und Freitag in Potsdam seien die Arbeitgeber gefordert, sagte er vor 15.000 Warnstreikenden. «Sonst kommen wir wieder, und dann wird es nicht bei Warnstreiks bleiben», fügte er hinzu.
Mit den Warnstreiks habe man den öffentlichen Arbeitgebern klargemacht, «dass sie sich eine Nullrunde abschminken können», betonte der Verdi-Chef. Die Streiks hätten ein starkes Signal des Protestes gesetzt. Am Ende der Verhandlungen müsse eine spürbare Lohnerhöhung stehen.
Insgesamt 116.000 Warnstreikende
Laut Verdi legten seit vergangener Woche bundesweit insgesamt 115.000 Beschäftigte die Arbeit nieder. Am Montag lag der Schwerpunkt der Streikaktionen in Niedersachsen und Bremen. Arbeitsniederlegungen gab es auch in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Thüringen.
Bsirske verteidigte in Hannover erneut die Gewerkschaftsforderung nach Einkommensverbesserungen im Umfang von fünf Prozent. Gegenüber Hoteliers, reichen Erben und Großunternehmen sei die Bundesregierung großzügig und habe sie mit Steuergeschenken in Höhe von vier Milliarden Euro bedacht, sagte er. Eine ähnliche Summe verlange Verdi nun für rund zwei Millionen Beschäftigte des öffentlichen Diensts. «Dieselben, die das Füllhorn über reichen Erben und Hotelkettenbesitzern ausgeschüttet haben, empören sich nun über angeblich maßlose Forderungen», kritisierte er.
Busse bleiben im Depot und Kitas geschlossen
Die Warnstreiks legten in den niedersächsischen Städten Hannover, Braunschweig, Wolfsburg und Göttingen den öffentlichen Nahverkehr lahm. U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse blieben in den Depots. In der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover kam es nach Angaben der Polizei im morgendlichen Berufsverkehr zu Behinderungen und Staus. Auch in Rheinland-Pfalz streikten Busfahrer.
Nach Angaben der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) beteiligten sich an den Warnstreiks auch mehrere tausend Erzieher. In Hannover, Ludwigshafen und Mainz blieben zahlreiche Kindertagesstätten geschlossen.
In der niedersächsischen Landeshauptstadt wurden zudem Ämter der Stadtverwaltung und Krankenhäuser bestreikt. Nach Angaben von Verdi legten auch in Bremen und Wolfsburg Beschäftigte großer Kliniken die Arbeit nieder. Nicht sofort notwendige Operation seien dort verschoben worden, sagte ein Gewerkschaftssprecher.
ruk/news.de/ap
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Damit der Nahverkehr irgend wann auch nur noch den Bleistift fallen lassen brauch, denn der Bleistift ist im Finanzamt der einzige der Arbeitet... Er fällt um. Sonst passiert im Finanzamt gar nichts.
jetzt antwortenKommentar meldendamit die anderen Arbeitnehmer vorgeführt bekommen können wie Mann oder auch Frau mit immer weniger Arbeit immer mehr Geld verdienen können oder habe ich da etwas missverstanden wie das mit den Fahrplan ausdünstungen gemeint ist.
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