iPhone bringt Rekordquartal
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Apple hat sein neues Geschäftsjahr mit einem Paukenschlag begonnen. Vor allem mit Mac-Rechnern und dem inzwischen legendären iPhone glänzt das Unternehmen. Nur der iPod schwächelt.
Mit seinen Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahrs 2009/2010 toppte der Hersteller von Mac-Rechnern, iPhone-Handys und iPod-Musikspielern seine eigene Prognose und die Erwartungen der Experten bei weitem. Und der gute Lauf soll anhalten.
«Die neuen Produkte, die wir dieses Jahr herausbringen wollen, sind sehr stark», sagte Apple-Chef Steve Jobs im kalifornischen Cupertino, ohne allerdings zu verraten, um was es sich genau handelt. Für Mittwoch hat Apple zu einer Produktvorstellung eingeladen. Spekuliert wird seit Wochen über einen Tablet-PC mit berührungsempfindlichem Bildschirm.
Die 50-Milliarden-Dollar-Firma
Unterm Strich verdiente Apple im wichtigen Weihnachtsquartal knapp 3,4 Milliarden Dollar und damit anderthalb mal so viel wie vor einem Jahr. Der Umsatz stieg um ein Drittel auf 15,7 Milliarden Dollar. Aufs Jahr hochgerechnet sei Apple damit jetzt eine 50-Milliarden-Dollar-Firma, jubilierte Jobs.
Die Euphorie der Anleger hielt sich dennoch in Grenzen. Die Aktie (zum aktuellen Kurs) stieg nicht mal ein Prozent. Allerdings war das Papier auch schon den ganzen Tag über kräftig nach oben gegangen.
Ein Analyst hatte verbreitet, Apple wolle sein iPhone schon bald über alle großen US-Netzbetreiber anbieten. Bislang darf nur AT&T das Handy in den USA anbieten. Würde das Monopol fallen, hätte Apple von jetzt auf gleich Millionen potenzieller Neukunden. In Deutschland läuft der Vertrieb exklusiv über T-Mobile.
Von Oktober bis Dezember verdoppelte Apple seine iPhone-Verkäufe auf 8,7 Millionen Stück. Die Mac-Rechner verkauften sich 3,36 Millionen Mal, ein Anstieg von einem Drittel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Einzig der iPod schwächelte abermals; hier ging der Absatz um acht Prozent auf 21 Millionen Stück zurück. Viele Kunden verzichten wegen des iPhone auf einen extra Musikspieler.
seh/reu/news.de/dpa
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