Regierung prüft Vorwürfe gegen Schlecker
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Die Anschuldigung: Die Drogeriekette Schlecker soll mithilfe von Zeitarbeitsfirmen Lohndumping betreiben. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will dem nun nachgehen.
«Bei Schlecker gucken wir sehr genau hin, ob da Missbrauch betrieben wird oder ob Gesetze umgangen werden», sagte Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Sonntagabend in der ARD-Sendung Anne Will. Wenn dies der Fall sei, werde man «gesetzlich nachsteuern» und «diese Schlupflöcher schließen».
Von der Leyen verwies auch auf die Handlungsmöglichkeiten der Bundesagentur für Arbeit: «Die Bundesagentur für Arbeit ist bei jeder Zeitarbeitsfirma beauftragt, eine Lizenz zu vergeben, und diese muss auch erneuert werden. Da gibt es also auch Mechanismen. Wir sind ja nicht im Wilden Westen.»
Schlecker ersetzt einem Medienbericht zufolge zu Tausenden Stammpersonal durch Zeitarbeitskräfte von Meniar, einem Arbeitnehmerverleiher, der mit dem Konzern verbunden ist. Ebenso lagere Schlecker eigene Mitarbeiter dorthin aus und setze sie als Leiharbeiter in den Filialen ein. Die Gehälter sinken dem Bericht zufolge dabei unter das Tarifniveau des Einzelhandels.
tno/kat/reu/news.de/ddp
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Da könnt ich auf Anhieb ein Dutzend Beispiele benennen in denen ähnlich verfahren wird. Und es sind sehr namhafte Firmen darunter. Festangestellte Mitarbeiter zu kündigen und durch Zeitarbeiter zu ersetzen ist doch mittlerweile usus. Schlecker trieb es nur auf die Spitze. Ungewöhnlich oder neu aber ist es keinesfalls.
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