Der Preiskampf ist um 20 Uhr nicht zu Ende
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Von news.de-Redakteur Christian Mathea
Artikel vom 30.09.2009
Die Lockerung des Ladenschlussgesetzes ist für viele Kunden ein Fortschritt. Doch durch die längeren Öffnungszeiten werden Probleme offenbar, für die die Gesellschaft als Ganzes noch keine Lösung gefunden hat.
Einkaufen bis Mitternacht. Oder am besten rund um die Uhr. Eine prima Sache. In einer Dienstleistungsgesellschaft sind diktierte Schlusszeiten um 20 Uhr ohnehin nicht zu halten. Viele Menschen arbeiten bis spät abends und wollen sich nicht stressen müssen, um noch pünktlich die Einkäufe zu erledigen. Seit knapp drei Jahren können Eltern in einigen Geschäften bequem nach dem Zubettbringen der Kinder oder nach einem romantischen Abendessen ihren Einkaufsbummel starten. Ein großer Fortschritt.
Doch das ist die eine Seite. Es gibt auch eine andere. Und die betrifft die Arbeitnehmer, die nachtein, nachtaus von ihrer Familie getrennt an den Kassen der Supermärkte sitzen.
Klar, die Verkäufer bekommen in der Theorie einen dicken Zuschlag, bleiben sie länger als 20 Uhr. In Wahrheit geht allerdings ein Großteil der festangestellten Belegschaft noch vor der Nacht nach Hause. Danach wird der Laden in vielen Fällen von Minijobbern und Zeitarbeitern geschmissen. Und die erhalten den Nachtzuschlag oft nicht.
Aber den Unternehmen die Schuld für diese Ungerechtigkeit in die Schuhe zu schieben, ist viel zu einfach. Sie machen nur das, was ihnen der Gesetzgeber ermöglicht und der Wettbewerb diktiert: Mit billigem Personal Kosten sparen. Und das müssen sie auch. Denn der Preiskampf zwischen den Supermarktketten ist 20 Uhr nicht vorbei.
In kaum einem anderen europäischen Land ist der Wettbewerb zwischen den Lebensmittelmärkten übrigens so stark wie in Deutschland. Warum? Weils der Kunde so will, und weil der Preis alles ist, was zählt. Dieser harte Konkurrenzkampf wird nun auch in der Nacht gefochten, und die Ketten müssen noch weiter an der Kostenschraube drehen. Oder würden Sie beim Nachtshopping 50 Prozent mehr bezahlen? Sicher nicht. Die Gesellschaft als Ganzes hat auf die Probleme des Nachtshoppings noch keine Antwort gefunden.
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Da kriegt man ja Augenkrebs, mehr fällt mir zu so einem Text nicht ein!!
jetzt antwortenKommentar meldenwir leben in eine freie welt jeder kann doch offen haben wie er es möchte meine meinung schauen sie sich die tankstellen an da gibst alles 24 stunden aber eben teuer und man kann doch froh sein wenn neüe arbeitplätze geschaffen werden ich muste damls 10000 leute entlassen weill die behörden das mit meine imbisse auf der strasse nicht wollten ich war überall gewessen berlin und umland würden sie es heute wieder zu lassen ist keiner mehr arbeitlos aber unser staad ist ja nun mal selber schuld das alle arbeitlos werden
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