4000 Filialen von Schlecker bedroht
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Der Drogeriediscounter Schlecker hat Gerüchte von Verdi über angeblich geplante Massenentlassungen zurückgewiesen. In Medienberichten hieß es, Schlecker plane die Schließung von 4000 kleineren Märkten.
Schlecker wolle weder Verkaufsstellen schließen noch Beschäftigte entlassen, sagte die Unternehmensführung gestern im Radiosender MDR Info. Der Gewerkschaft habe die Schlecker-Geschäftsführung vorgeworfen, eine «Desinformations-Kampagne» zu führen und Ängste bei den Beschäftigten zu schüren.
Dem Sender zufolge hat Schlecker nach eigenen Angaben trotz der Konsumflaute den Umsatz um sechs Prozent auf rund 7,4 Milliarden Euro gesteigert. Die Zahl der Mitarbeiter sei von 52.000 auf 55.700 erhöht worden.
Vorgestern hatte der Verdi-Unternehmensbetreuer für die Schlecker-Beschäftigten, Achim Neumann, der Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung gesagt, die Gewerkschaft befürchte die Schließung von rund 4000 kleineren der insgesamt rund 10.000 Schlecker-Filialen in Deutschland. Dadurch seien bis zu 12.000 Arbeitsplätze bedroht. Die jüngst veröffentlichten Umsatzzuwächse seien Neumann zufolge allein dem Geschäft im Ausland zu verdanken. Im Inland kämpfe Schlecker wegen der Konkurrenz vor allem der Wettbewerber DM und Rossmann seit längerem mit massiven Umsatzeinbrüchen.
mat
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