Das Chaos der Lösungsvorschläge
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Von den news.de-Redakteuren Christian Mathea und Sebastian Haak
Artikel vom 22.01.2009Deutschen Banken sitzen noch auf jeder Menge fauler Werte. Schätzungen sprechen von Papieren im Wert von bis zu einer Billion Euro. Nun sind vor allem drei Option im Gespräch, wie die Banken diese loswerden könnten. News.de erklärt sie.
Am Anfang war die «Bad Bank». Vielen Finanzsexperten scheint sie das Heilmittel gegen die Finanzkrise zu sein, seit Wochen wird über sie spekuliert - eine staatlich finanzierte Gesellschaft, die der gesamten Branche in Deutschland sämtliche faulen Kredite auf einen Schlag abnehmen und sich dann um Aufarbeitung kümmern soll. Der Trick: Damit würden die deutschen Banken jene Papiere los, die ihre Bilanzen belasten und ihnen Rekordverluste bescheren.
Inzwischen aber scheint dieser Vorschlag vom Tisch. Schon weil niemand weiß, mit wie viel Geld eine solche staatliche «Bad Bank» ausgestattet werden müsste. Und weil klar ist, dass es politisch nur schwer durchsetzbar ist, den Steuerzahler in astronomischer Höhe für die Misswirtschaft der Banken in Regress zu nehmen.
Dafür denkt die Bundesregierung offenbar über die Einrichtung von mehreren, kleinen «Bad Banks» nach. Zumindest schreibt das die Süddeutsche Zeitung heute unter Berufung auf Regierungskreise. Diese «Little Bad Banks» sollten auf die Probleme einzelner Finanzunternehmen zugeschnitten werden, berichtet das Blatt weiter. Und die kleinen Rettungsgesellschaften könnten dann Hilfen des staatlichen Bankenrettungsfonds SoFFin erhalten, ohne dass die Geldinstitute aus ihrer Mitverantwortung entlassen würden.
Sollte die WestLB einen Teil ihrer Papiere wirklich in eine eigene Gesellschaft auslagern, wäre das ein erster konkreter Schritt hin zu einem solchen Modell.
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Es zeigt sich leider immer deutlicher, daß Politiker "im Nebel stapfen". Wer soll eine saubere Lösung des Problems entwickeln? Greenspan & Co.? Erst haben diese Kreise diese "Müllpapiere" entwickelt und "hoffähig" gemacht, jetzt spielen sie Berater von führenden Politikern, z.B. Greenspan / BROWN. Wie sollen die Geburtshelfer sich jetzt reinwaschen, indem sie ihre damaligen Entscheidungen als FALSCH hinstellen. Lesen Sie hierzu einmal das Buch "Greenspan-Dossier" und Sie werden dann erkennen, daß diese Verursacher keine Lösung bringen können.
jetzt antwortenKommentar meldenleider ist der freiraum zu kurz.... mein vorschlag: alle bänker, die mittel- und unmittelbar daran gewinne hatten, müssen dieses desaster mit ihrem gesamten vermögen ausgleichen. ackermann und konsorten haben milliardenbeträge ergaunert. hier wäre handlungsbedarf, denn banker haben einen ausnahmezustand erwirtschaftet, der ausnahme- handlungen wie enteignung herausfordert. diese kapitalkrise ist eine reines, hausgemachtes bad-bankbussiness, die mit geldgier in höchster potenz durch persönliche enteignung geahndet werden muss. ein kausales verursacherprinzip muss hier angewendet werden
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