Noch eine Horrorprognose
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Deutschland steht nach Ansicht des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) vor der schlimmsten Wirtschaftskrise seit mehr als 50 Jahren. Das schreiben die Kieler Ökonomen in ihrer jüngsten Prognose. Das IfW rechnet für 2009 mit einem Konjunktureinbruch von 2,7 Prozent.
«Deutschland steht vermutlich vor der schwersten Rezession in der Nachkriegszeit», heißt es in der Prognose. Bisher erwarteten die Wirtschaftsforscher noch ein Wachstum von 0,2 Prozent. Im Jahr 2010 soll die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Kieler Forscher aber wieder auf Wachstumskurs zurückschwenken und um 0,3 Prozent zulegen.
In der aktuellen Konjunkturkrise überbieten sich derzeit die Institute mit Negativ-Prognosen. Minus 1,9 Prozent sagte das Institut für Wirtschaftsforschung Halle voraus, minus 2,2 Prozent prognostizierte das Münchener Ifo-Institut, minus zwei Prozent das RWI.
Das Ifw nennt eine Reihe von Gründen für ihren extrem pessimistischen Ausblick: Die Forscher verweisen auf die Produktionsstopps mehrerer Großunternehmen, wie der Autoindustrie, die weit in das Jahr 2009 hineinreichen. Auch die Stimmungsumfragen unter den Firmen seien kräftig eingebrochen. Und die Exporterwartungen lägen in der Nähe historischer Tiefstände, erklärt das IfW: «Für das Jahr 2009 erwarten wir einen Rückgang der realen Exporte um 8,9 Prozent; für das Jahr 2010 ist mit einer leicht positiven Rate (2,6 Prozent) zu rechnen.»
Hoffnung macht den Kieler Wirtschaftsforschern die Inlandsnachfrage: «Von der Binnennachfrage werden im Prognosezeitraum alles in allem stabilisierende Wirkungen auf die Konjunktur ausgehen», heißt es. Steuerentlastungen und die gesunkenen Energiepreise kämen den Verbrauchern zugute, sagt das IfW.
Sorgen macht dem IfW die Entwicklung der Arbeitslosigkeit: «Die Erwerbstätigkeit dürfte im Durchschnitt des Jahres 2009 um ein Prozent geringer sein als 2008; dies bedeutet einen Verlust von rund 400.000 Arbeitsplätzen. Im Jahr 2010 gehen nochmals rund 300.000 Arbeitsplätze verloren.» Nach 3,3 Millionen Arbeitslosen im Jahr 2008 rechnet das IfW mit 3,7 Millionen im Jahr 2009 und 3,9 Millionen im Jahr 2010.
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Dies verwundert mich überhaupt nicht , daß eine Finanzkrise gekommen ist .Im Studium haben wir es theoretisch abgehandelt und manchmal nicht geglaubt ,daß es so ist und gesagt : Na der Dozent übertreibt doch . Nee , er hat nicht übertrieben.Wir machen jetzt die Praxis durch .Ist ein Ding , daß die Gestzmäßigkeiten von Kapitalismus bzw.Imperialismus hin hauen . Bärbel Elstermann
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